Bangkok

Tag 1

Nach knapp 15 Stunden im Flugzeugen und einem Zwischenstopp in Dubai komme ich total übermüdet in Bangkok an. Ich will einfach nur noch in mein Hostel und schlafen. Daher nehme ich mir auch einfach ein Taxi, anstatt mich in die Bahn zu setzen, auch wenn ich dafür viel mehr zahlen muss. Ich lasse mich übers Ohr hauen, da ich vorher nicht nochmal einen Blick auf meine Notizen geworfen habe. Es ist mir aber in diesem Moment egal. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einfach nur schlafen wollt?

Im Chern Hostel angekommen, muss ich leider noch warten, bis ich ins Zimmer kann und suche daher den nächste 7Eleven auf, um mich erstmal mit Getränken zu versorgen. Dabei wird schon mal rund herum ein wenig die Umgebung erkunden. Ich lege mich kurz hin, bevor ich weiter die Stadt erkunden will. Kaum wach, fängt es an zu regnen. Ich treffe ein junges deutsches Pärchen und komme mit Ihnen ins Gespräch. Sie sind so nett und nehmen mich Abends mit zum Abendessen. Diese Stadt und die Kultur ist dank Schlafmangels zu viel für mich und ich buche meinen Rückflug um, so dass ich eine Woche früher zurück fliege. Dies stellt sich später als eine Dummheit heraus, aber diese Erfahrung gehört zum Reisen dazu und ich habe im Nachhinein daraus gelernt, dass ich vielleicht erstmal einmal ausschlafen sollte, bevor ich solche Entscheidungen treffe!

Tag 2

Nachdem ich mich ausgeschlafen habe, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Ich mache mich nach dem Frühstück daher direkt auf den Weg, vorbei am Giant Swing, zum Wat Su Thatsana Thep Wara RaRatchaworamawahawihan , einen kleinen Tempel direkt in der Nähe meines Hostels. Von dort aus geht es zu Fuß zum Wat Phra Kaew und dem Grand Palace.

Giant Swing

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Der liegende Buddha (im Wat Phra Chetuphan) ist auch gleich nebenan.

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Mit einem kleinen Umweg vorbei an der King Rama Statur laufe ich dann wieder zurück zum Hostel. Ich laufe durch Straßen, die mir wie das typische Bangkok vorkommen. Seitengassen voller Marktstände mit Blumen und Garküchen. Nach 8 km zu Fuß komme ich wieder im Hostel an und merke, dass ich ja seit dem Frühstück nichts mehr gegessen habe und es ist mittlerweile 15 Uhr. In einer Garküche um die Ecke versuche ich das Essen. Es ist gar nicht so einfach Garküchen zu finden, die vegetarisches Essen haben. Da sich zwei meiner Mückenstiche aus der vorherigen Nacht entzündet hat, wodurch mir meine Bein weh tun, entscheide ich mich den Nachmittag entspannt im Hostel zu verbringen. Warum habe ich auch immer so ein Pech, was Mückenstiche angeht? Durch Zufall habe ich antibiotische Salbe dabei.

Tag 3

Als ich wach werde, regnet es bereits in Strömen. Meinen Beinen geht es schon besser.

Da es nicht aussieht als würde es bald aufhören, ziehe ich mir die Regenjacke über und starte die Sightseeing Tour.

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Vorbei am Democracy Monument geht es zur Khao San Road, die ich mehr als enttäuschen finde! Irgendwie hatte ich mir hier mehr vorgestellt. Im Endeffekt ist es doch nur eine Straße, Hostel an Hostel und ein Stand nach dem anderen. Teilweise sind es Garküchen, doch zum größten Teil nur Stände, wo man günstig Kleidung oder Flipflops kaufen kann.

Von dort aus geht es  weiter zum „The City Parapet Phrakan Fortess“ und zum Wat Ratchanaddram. Vom Golden Mountain sehe ich nur die Kuppel und der Rest ist verpackt. Daher entscheide ich mich nicht hin zu laufen. Nach einer Stunde erreiche ich wieder völlig durchnässt das Hostel. Nicht nur durchnässt vom Regen, sondern auch vom Schwitzen bei 30 °C. Erst gegen 14 Uhr hört es auf zu regnen und ich gehen wieder zum TIM HOUSE, einem Hostel und Restaurant um die Ecke und trinke eine Art Limonade, die sich „Butterfly Pae+ Lemon“ nennt. Super lecker, aber die Farbe dieses Getränkes sieht nach purer Chemie aus….

Ich habe nicht einmal in den letzten Tagen ein Taxi oder Tuk Tuk genutzt und fühle mich gut, denn Bewegung ist das, was mir sonst im Alltag oft fehlt….

Ich packe Abends meine Sachen zusammen, denn am nächsten Tag geht es morgens früh an den Flughafen, um nach Kho Samui zu starten.

Ich kann es kaum erwarten, endlich die Sonne und das Meer zu sehen und meine Reise zu genießen. Die Reise , oder wie ich es nenne: Auszeit, in der ich über mein zukünftiges Leben nachdenken möchte, auf der ich zu mir finden möchte!

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