Ordnung im Alltag- Meine Putzroutine

Putzroutinen- Eimer und Wischmopp

Letzte Woche hatte ich über meine täglichen Routinen gesprochen, um Ordnung in meinem Haushalt zu bringen. Heute möchte ich euch meine Putzroutinen vorstellen.

Im Laufe der Zeit habe ich viel verändert, was Ordnung und Putzen angeht. Ich habe verschiedenen Routinen ausprobiert und auch geprüft, an welchem Tag ich was mache und wie ich es mache, so dass es am besten für mich passt. Ich weiß genau, an welchem Tag welche Aufgabe ansteht und kann so auch mal was schieben, falls ich an diesem Tag eben nicht zuhause bin.

Früher habe ich zwar täglich z. B. abgespült, aber der große Wochenputz war immer Samstags zusammen mit dem Wocheneinkauf. Sonntags wurde dann die ganze Wäsche gebügelt. Kein erholsames Wochenende, wie ihr euch vorstellen könnt!
Ich musste also etwas ändern, denn ich wollte das Wochenende für mich haben und nicht mit Dingen rund um den Haushalt beschäftigt sein. Deshalb habe ich jetzt alles so gelegt, dass die Hauptaufgaben von Montag bis Freitag anfallen und eben nicht mehr am Wochenende.

Staubsaugen als Teil der Putzroutine

 

 

 

 

Routinen bestimmten Tagen zugeordnet

Wie bereits beschrieben, habe ich für jeden Tag von Montag bis Freitag feste Routinen. Natürlich kann sich das theoretisch auch mal verschieben, wenn ich erst Abends spät nach Hause komme, da ich mit Freunden unterwegs war. Doch das stresst mich heute nicht mehr, denn ich habe die Routinen gerecht über die Woche aufgeteilt, Montags wird z. B. die Wäsche gewaschen oder Donnerstags Staub gesaugt. Da ich mittlerweile weiß, was an welchem Tag ansteht, ist es für mich einfacher zu planen.

Montags gehe ich einkaufen. Bevor ich jedoch die Einkäufe in den Kühlschrank einräume wird dieser wöchentlich ausgewischt. Außerdem ist das mein Waschtag. Da passt es doch ganz gut, dass ich alle zwei Wochen an diesem Tag auch mein Bett frisch beziehe, oder?

Dienstags ist ein eher ruhiger Tag. Wenn ich am Montag nicht alle Maschinen Wäsche geschafft habe, wird an diesem Tag noch der Rest in die Waschmaschine geschmissen. Außerdem mache ich dann auch die Routinen, die vielleicht nur alle paar Wochen anfallen oder ich habe einen entspannten Abend, denn das muss auch mal sein!

Den Mittwoch habe ich mittlerweile zum Bügeltag ernannt. Abends bei der Lieblingsserie bügelt es sich meines Erachtens am Einfachsten. So verbinde ich die Arbeit mit dem Nützlichen.

Da wir uns dem Ende der Arbeitswoche nähern, habe ich mir die Aufgaben, die am meisten Zeit kosten auf die letzen beiden Tage der Arbeitswoche gelegt. Donnerstags heißt es bei mir Staubwischen in allen Zimmern und Freitags beende ich meine Routinen mit Staubsaugen und nass wischen. So kann ich am Wochenende in einem sauberen bzw. geputzten Zuhause mein Wochenende genießen.

Routinen- je nach Bedarf

Es gibt natürlich auch so ungeliebte Aufgaben, wie das Fensterputzen, welches bei mir nur zwei Mal im Jahr gemacht wird oder das Entkalken diverser Küchengeräte und Wasserhähne. Das ist leider aufgrund der Wasserhärte spätestens alle vier Wochen fällig.

Die Mehrheit meiner natürlichen Putzmittel

 

 

Ich stelle euch meinen Putzplan als pdf zur Verfügung, so dass ihr ihn auch downloaden könnt, falls ihr mögt. Vielleicht ist es euch eine Inspiration, falls ihr noch keine Putzroutinen habt. Jeder muss aber für sich selbst entscheiden, welche Tage für ihn passend sind.

Mein Putzplan

Habt ihr bestimmte, wiederkehrende Routinen? Wie habt ihr diese auf die Wochentage verteilt?

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Ordnung im Alltag- Meine täglichen Routinen

Was du täglich tun kannst, um Ordnung in den Haushalt zu bringen

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ (Albert Einstein)

Für mich gilt eher der Spruch: „Ordnung ist das halbe Leben“, denn ich brauche Ordnung. Ich brauche Ordnung, um kreativ zu sein. Chaos und Unordnung engen mich ein und hindern meinen Gedankenfluss. Außerdem frage ich mich, wie man sich im Chaos entspannen soll?Wer kennt es nicht, im Alltagsstress, leidet der Haushalt und wir wissen manchmal gar nicht, wie wir Ordnung in unsere Wohnung oder unser Haus bekommen sollen?

Manchmal ist es schwer, zwischen Job, Hobbys, Kindern und Freunden auch noch den Haushalt zu schmeißen und dabei Ordnung zu halten.

Okay, als Kind, sah das mit der Ordnung bei mir auch noch anders aus. Um mich zur Ordnung zu erziehen, hatte meine Mutter immer Maßnahmen bereit. Da wurde alles, was ich irgendwo liegen ließ, zusammen gesucht und auf einem Haufen mitten in mein Zimmer oder auf mein Bett gelegt. Naja ihr könnt euch vorstellen, dass um ins Bett zu kommen, ich erst mal alles wegräumen bzw. aufräumen musste.

Im Nachhin muss ich sagen, dass genau solche Maßnahmen mein Leben geändert haben.

Es könnte jetzt argumentiert werden, dass, wenn ich alles in irgendwelchen Schubladen quetsche, doch der Raum auch ordentlich ist… Viele würden vielleicht sogar sagen, dass durch das viele Ausmisten bei mir auch kaum oder wenig herumliegt, das Unordnung verursachen könnte.

Doch für mich ist es bereits unordentlich, wenn irgendwas auf dem Boden steht oder ich die Tasse von gestern Abend noch nicht in die Spülmaschine geräumt habe, sondern sie immer noch auf dem Couchtisch steht.
Daher möchte ich euch euch meine täglichen Routinen vorstellen, die mir geholfen haben Ordnung zu halten.

Mein Leitsatz: ALLES AN SEINEN PLATZ!

Sobald ich etwas genutzt habe und fertig damit bin, kommt alles wieder zurück, an den, für diesen Gegenstand, vorgesehenen Ort. Stellen wir uns vor, ich habe gerade in der Küche die Einkaufsliste geschrieben. Sobald ich fertig bin, kommt der Kugelschreiber sofort wieder in das dafür vorgesehene Mäppchen. Oder ich habe gerade ein Video für Youtube gedreht, dann werden nach dem Dreh das Stativ und die Kamera direkt wieder weg geräumt.

Erledige, was du sofort tun kannst

Wenn du etwas siehst, dass dich stört, dann räume es sofort weg oder putze es sofort. Das kostet meisten nur wenige Sekunden oder Minuten. Ich glaube diese Zeit hat jeder. Dann muss der Fernseher vielleicht mal fünf Minuten warten, aber das ist wohl zu verschmerzen.

Wenn die Spülmaschine, der Trockner oder die Waschmaschine fertig sind, räume diese sofort aus. Nicht prokrastinieren, à la „das mache ich später“…Wenn du nach dem Gebrauch der Dusche und der Badewanne, diese sofort trocken wischst, sparst du im Endeffekt Zeit beim Putzen, denn es können sich erst gar keine Kalkränder absetzen.

Garderobe- Kleidung sofort wegräumen

Wenn ich nach Hause komme, wird die Jacke direkt an die Garderobe gehängt und die Schuhe ausgezogen. Auch die Handtasche kommt an ihren Platz. So verhält es sich auch Abends, wenn ich mich im Schlafzimmer bettfertig mache. Ich lasse die Kleidung dann nicht einfach dort irgendwo liegen, sondern bringe die dreckige Wäsche in den Wäschekorb im Bad. Der Rest wird zusammengelegt oder weg gehängt.

Fußboden freihalten

Wie ich oben beschrieben habe, mag ich es nicht, wenn etwas auf dem Boden steht oder liegt. Ich versuche meine Fußböden frei zu halten. Natürlich gibt es Dinge, die da stehen, aber die gehören da auch hin, wie z. B. Möbel, Teppich oder auch Schuhe.

Bett machen

Morgens sofort das Bett machen

Alleine jeden Morgen nach dem Aufstehen sofort das Bett zu machen, bringt schon eine gewisse Art von Ordnung und Ruhe in das Zimmer.

Arbeitsflächen sind zum Arbeiten gedacht

Saubere Arbeitsfläche in der Küche

Arbeitsflächen sind zum Arbeiten gedacht und nicht als Ablage. Befreie deine Arbeitsflächen in der
Küche oder im Büro von allem, was dort nicht hin gehört. Genauso verhält es sich übrigens mit dem Küchentisch. Der Küchentisch ist zum Essen gedacht oder auch mal für einen Spieleabend. Halte den Küchentisch daher immer frei und fangt nicht an, ihn als Ablage zu missbrauchen, auch wenn dies nur kurzzeitig der Fall sein sollte. Denn meist kommt dann noch mehr dazu, dass ich dann dort ansammelt… Auf einmal liegen dann neben der Post, die wir nur kurz dort abgelegt haben, noch diverse Zeitschriften oder Zeitungen etc.

Zeitungen, Zeitschriften und Werbung

Wo wir gerade beim Thema Zeitungen, Zeitschriften und Co. sind, hier auch noch ein kleiner Tipp von mir. Kostenlose Zeitungen, sowie Werbepost finden bei mir erst gar nicht den Weg in die Wohnung. Ich habe ein Schild am Briefkasten „Bitte keine Werbung“. Falls dies mal nicht wirken oder funktionieren sollte, dann landet diese Post direkt, ohne sie anzuschauen, in der Papiertonne.

Wenn ich mir mal Zeitschriften oder Zeitungen kaufen sollte, dann lese ich diese recht zügig durch. Interessante Artikel, die ich behalten möchte, werden eingescannt und wo der Rest landet, könnt ihr euch denken.

Spülen

Abends alles spülen

Auch wenn ich kein Fan vom Spülen bin, so kann eben nicht alles in die Spülmaschine. Manche werden auch eine solche gar nicht besitzen. Daher gilt: Jeden Abend das dreckige Geschirr spülen. Wenn dir dafür die Motivation fehlt, dann stell dir doch einfach deine Lieblingsmusik oder das Radio an. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das hilft. Ich fange dann an zu tanzen und zu singen, während ich das Geschirr spüle. So verbindet du dann auch mit dem Spülen irgendwann eine positive Erfahrung. Das gilt übrigens nicht nur fürs Spülen, sondern auch fürs Aufräumen, Putzen und Ausmisten.

Timer stellen

Wenn du dich jeden Tag ein wenig um deine Wohnung kümmerst, dann ist es gar nicht so schwer dort Ordnung rein zu bekommen. Lieber jeden Tag ein bisschen, als sich an einem Tag um alles kümmern zu müssen. Du kannst dir auch einen Timer stellen z. B. auf 10 Minuten jeden Abend. So halte ich es übrigens auch mit meiner Putzroutine, die ich euch nächste Woche vorstellen werde.

Welche Routinen habt ihr entwickelt bzw. nutzt ihr, um Ordnung in eurer Wohnung zu halten?

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Bewusstes Leben als Art Ersatzreligion?

Ist das bewusste Leben für manche eine Art Ersatzreligion?

Ist das bewusste Leben für manche eine Art Ersatzreligion geworden, die sie jedem predigen?

Als Reaktion auf meine Buch Review zu “ Good bye, Logo“, habe ich vor ein paar Wochen ein interessantes Kommentar auf YouTube bekommen. Die Zuschauerin ist der Meinung, dass das Bewusste Leben, in egal in welcher Hinsicht (Konsum, Sport, Ernährung, etc.) für einige Menschen zu einer Art Ersatzreligion geworden ist:

„Ich meine es ist schön, wenn sich jemand einsetzt und es ihm wichtig ist, aber ganz oft kippt die Stimmung – muss es immer erst der kalte Entzug sein bevor man „Lebensqualität“ neu definiert? Dann frage ich mich eher „Was ist dir vorher passiert, das dus vergessen hast?“

In gewisser Hinsicht muss ich ihr da leider Recht geben.

Egal ob Veganismus, Minimalismus etc.- für viele ist ein bewusstes Leben zu eine Ersatzreligion geworden.
Zum Beispiel Veganer, die Minimalismus für Schwachsinnig halten, aber sagen, dass vegan zu leben das einzig WAHRE ist

Zu Anfang sollten wir jedoch abklären, was genau „Bewusst Leben“ bedeutet.

Bewusst Leben

Bewusstes leben predigen und beten
©Esther Stark

Das Leben bewusst wahrnehmen. Sich bewusst zu sein, was man hört, sieht, riecht, spürt und tut. Man bekommt mit, was in einem und um einen herum passiert. Man lebt im hier und jetzt. Wer kennt nicht das Problem, dass man mit dem Auto eine Strecke fährt und sich bei Ankunft fragt, wie man dort hingekommen ist. Man hat sich so konzentriert auf den Verkehr, dass man bewusst das Fahren an sich gar nicht mitbekommen hat?

Wie der Begriff „Bewusst Leben“ ja sagt, es geht auch darum, sich erst einmal bewusst über sein eigenes Leben zu werden. Sich bewusst für etwas zu entscheiden. Für sich zu identifizieren, ob man sich in seinem Leben so wohl fühlt oder ob man vielleicht etwas ändern möchte, da das Leben was man gerade führt nicht mehr zu einem passt, einen nicht mehr glücklich macht oder weil einem die Qualität im eigenen Leben fehlt.

Anderen seinen Lebensstil „predigen“

Diese Personen versuchen einem ihren Lebensstil zu predigen, nach dem Motto: Nur so wie ich lebe ist es das non- plus- ultra und du musst dein Leben ändern. Sollte es nicht darum gehen, sich wohl zu fühlen, so wie man selbst lebt? Sollte man nicht auch weiterhin das Leben mit all seinen Facetten genießen, anstatt sich zu kasteien? Jeder von uns ist anders und die von uns, die ein bewusstes Leben führen sollten nicht ihren Lebensstil predigen oder andere für Ihren Lebensstil verurteilen!

Wenn wir uns für ein bewussteres Leben entscheiden, dann doch weil wir es selbst wollen. Wir definieren für uns, was dies bedeutet und wie weit WIR FÜR UNS PERSÖNLICH gehen wollen. Auch ich wurde in der Hinsicht schon kritisiert, weil meine Wohnung noch zu groß ist, ich zu viel Dekoration besitze….

Es geht hier nicht um einen Wettbewerb, wer z. B. weniger besitzt oder wer besser ist. Ich frage mich oft, warum man sich für einen Lebensstil rechtfertigen muss oder warum man sich mit anderen messen will. Wir entscheiden uns für einen Lebensstil aufgrund von Erfahrungen, die wir machen. Es ist unsere Entscheidung, wie wir unser Leben leben wollen.
Es scheint für einige ein Zwang geworden zu sein z. B. zu reduzieren und vor allem, sich seinen Lebensstil von anderen bestätigen zu lassen…

Auch der Minimalismus ist ein Lebensstil und Teil eines bewussten Lebens.

Minimalismus

Ich habe in den letzten Wochen auch einige Fotos in Minimalismus Gruppen gesehen, in denen gefragt wurde, ob dies oder jenes minimalistisch genug ist. Ich frage mich, warum?
Wenn wir uns für ein bewussteres Leben entscheiden, dann doch weil wir es wollen. Wir definieren für uns, was dies bedeutet und wie weit wir für uns PERSÖNLICH gehen wollen.

Die Definition des Minimalismus ist, die Beschränkung auf der Nötigste und das Wesentliche, also das einfache oder vereinfachte Leben. Es soll als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft gesehen werden. Es bedeutet sich von den Zwängen des Alltags zu befreien.

Jeder von uns definiert aber das Nötigste oder Wesentliche anders, da wir alle Individuen sind.

Wenn ich jedoch diese Bilder sehe, dann scheint es mir, dass es sich mittlerweile um einen Zwang handelt. Einen Zwang zu reduzieren und sich sein Leben von anderen bestätigen zu lassen. Ich bin der Meinung, dass es teilweise ausartet nach dem Motto: ich habe also bin ich bzw. ich habe weniger, also bin ich.

Sich Einsetzen für das, was uns wichtig ist

Ersatzregion Bewusstes Leben- Glaube
©Esther Stark

Sollte es nicht darum gehen, sich wohl zu fühlen, so wie man lebt? Sollte man nicht auch weiterhin das Leben genießen? Jeder ist anders und das ist auch gut so!

Es wurde zusätzlich in dem Kommentar geschrieben: „Es ist schön, wenn sich jemand für etwas einsetzt, das ihm wichtig ist“, aber es geht eben nicht darum andere Menschen zu bekehren!

Ich will niemandem meinen Lebensstil aufdrängen und ihm sagen, dass so wie ich lebe es das non- plus- ultra ist. Das steht mir nicht zu. Ich möchte Menschen inspirieren und meinen Weg mit Ihnen teilen. Ich berichte darüber, was ich erlebe und wie ich mich fühle. Vielleicht gibt es Menschen, denen es genauso ging oder geht, wie mir und die einen Ausweg suchen bzw. ihr Leben ändern wollen. Ich gebe Tipps, wie sie vielleicht etwas ändern können.

Ich sage aber nicht, dass ER ODER SIE ES MUSS.

Respekt und Akzeptanz

Was wir auch oft vergessen ist, dass es Menschen gibt, die z. B. nicht freiwillig minimalistisch leben und die sich damit auch nicht wohlfühlen.
Diese Menschen wurden bzw. werden vielleicht aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit dazu gezwungen. Ich habe mich freiwillig für diesen Weg entschieden, ich konnte wählen. Ich habe für mich einen bewussten und langsamen Prozess gewählt.

Haben wir verlernt einander zu respektieren? Die Meinungen und Entscheidungen unsere Umgebung zu akzeptieren? Ist es nicht gerade die Vielfältigkeit, die das Leben interessanter macht?

Jeder Mensch hat andere Prioritäten. Jeder Mensch hat andere Dinge, die ihn glücklich machen. Das bewusste Leben ist vielseitig, so wie wir Menschen. Die eine Person besitzt so viel, dass es in einen Rucksack passt und hat keinen festen Wohnsitz. Die andere Person erfüllt es Bücher zu lesen oder erfreut sich an Dekoration und hat dementsprechend mehr davon. Die dritte Person isst vegetarisch oder vegan…

Es ist euer Leben, dass ihr so gestalte, wie es euch gut tut und wie ihr euch wohl fühlt.

In dem Film „Minimalism“ von The Minimalist und Colin Wright wird eine Passage aus einer Signaturstunde gezeigt. Dort fragt eine Person, wie es mit Büchern aussieht. Bücher machen diese Person glücklich und haben einen Wert für sie. Die Antwort von Joshua Fields Millburn ist:

As long as the books have a value for you, keep them (Anm.: auch wenn das Ganze eine Bibliothek ist).

Wir alle sollten einander respektieren und auch ihre Entscheidung für ein bestimmtes Leben (auch wenn dies für uns eventuell nicht verständlich ist). Wir sind alle Menschen, mit Ecken und Kanten. Menschen, die auch Fehler machen. Niemand ist perfekt! Wir haben nicht das Recht über das Leben anderer zu entscheiden und ihnen einen Weg vorzugeben (außer vielleicht bei Kindern).

Wie denkt ihr über das Thema? Habt ihr diesbezüglich auch schon Erfahrungen gemacht?

Eure Esther

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Warum ich keine Neujahrsvorsätze habe…

Erst einmal ein frohes neues Jahr euch allen!

Wie so oft bringt das neue Jahr auch neue Vorsätze mit sich, zumindest bei vielen… Ich halte es in dieser Hinsicht minimalistisch, denn ich habe keine Vorsätze. Neujahrsvorsätze sind nichts für mich, denn ich weiß, dass ich diese sowieso nicht lange durchhalte. Dann werden sie in das darauf folgende Jahr weiter geschoben und es passiert rein gar nichts.

Im Endeffekt sind es auch immer die gleichen Vorsätze, die ich sehe: mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, gesünder essen. weniger TV, mehr in der Natur sein, mehr mit Freunden und der Familie unternehmen, etc.

Wünsche und Ziele

Was ich habe, sind Wünsche und Ziele, die ich aber nicht am Jahreswechsel festmache. Wenn ich mir einen Wunsch erfüllt oder ein Ziel erreicht habe, dann bleibe ich nicht stehen und ruhe mich darauf aus. Ich mache weiter! Ich bin jemand, der etwas sofort in die Tat umsetzt bzw. umsetzen muss. Warum sollte ich auch warten? Auf was sollte ich warten?

Ich möchte in meinem Leben voran kommen und mich ständig weiter entwickeln. Dafür brauche und will ich keine bestimmten Termine festsetzen. Ich lebe getrau dem Motto: der Weg ist das Ziel!

Wir verändern uns

Wir alle verändern uns im Laufe unseres Lebens und im Laufe eines Jahres. Unsere Ansichten ändern sich, unsere Lebensumstände ändern sich und so ändern sich auch unsere Wünsche (für uns selbst) und unsere Ziele.

Ich probiere viel aus, dass mich zu einem bestimmten Zeitpunkt interessiert. Vieles lasse ich wieder sein, einiges verfolge ich weiter und arbeite daran. So ist das Leben. Wir sollten anfangen im Hier und Jetzt zu leben. Wir sind diejenigen, die den Plan für unser Leben schreiben und wir sind diejenigen, die es voran treiben.

Weil ich es mir wert bin

Warum erstellen viele Menschen ihre Ziele erst Ende des alten bzw. am Anfang des neuen Jahres? Warum ändern sie ihr Leben nicht bereits während des Jahres, anstatt es auf das neue Jahr zu schieben. Dies zeigt doch schon eine Art von Prokrastination… es kann auch nichts werden, wenn der Beginn von etwas in die Zukunft geschoben wird. Ich warte nicht erst auf ein bestimmtes Datum, auf nächste Woche oder nächsten Monat.

Ich bin der Meinung, wenn du etwas wirklich willst, dann krempel die Ärmel hoch und fange jetzt mit der Veränderung an! Nur nicht still stehen, ergreife die Möglichkeiten, wenn sie kommen, um mit ihnen zu wachsen. Wir sollten es uns wert sein sofort eine Änderung vorzunehmen, um Dinge in unserem Leben zu ändern! Kein innerer Schweinehund kann so groß sein, dass wir ihn nicht bezwingen können.

Ich bin es mit wert, immer an mir, meiner Persönlichkeit und meiner Gesundheit zu arbeiten und nicht nur einmal im Jahr, wenn der Jahreswechsel ansteht!

Mich interessiert, wie ihr darüber denkt. Habt ihr Neujahrsvorsätze? Wenn ja, welche und haltet ihr diese ein?

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der ich melancholisch werde… Weihnachten!

Ich bin jemand, der nicht erst an Silvester darüber nachdenkt, was im letzten Jahr passiert ist und was ein neues Jahr für mich bereit hält.

Dieses Jahr empfinde ich als ein sehr trauriges. Traurig, weil es ein Jahr voller Gewalt war. Seien es die Kriege im Mittleren Osten oder die Anschläge auf der ganzen Welt, mit denen wir konfrontiert werden. Der Anschlag in Berlin diese Woche hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen und ich bin in Gedanken dieses Weihnachten bei allen Opfern und ihren Angehörigen. Das Fest der Liebe und der Familie wird für sie kein einfaches.

Meine Gedanken sind auch bei allen, die dieses Jahr eine geliebte Person verloren haben, aber auch bei allen, die die nächsten Tage alleine verbringen, da sie niemanden haben.

Habt ein schönes und besinnliches Weihnachten im Kreise eurer Familie und Freunde! Streitet euch nicht wegen belangloser Dinge und seid dankbar!

Eure Esther

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