Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir?

Lange habe ich nichts mehr von mir auf dem Blog hören lassen. Dafür möchte ich mich erst einmal entschuldigen. In den letzten Wochen ist in meinem Leben einiges passiert, wodurch ich nicht dazu kam, einen Blogpost zu schreiben. Es galt für mich Prioritäten zu setzen und das Wichtigste war für mich Entspannung für Körper und Seele.

Ich möchte dir erzählen, was so alles in  den letzten Wochen passiert ist und warum ich nicht zum Schreiben kam.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir?

Neuer Job

Ich habe seit 1.11. einen neuen Job. Du kennst das bestimmt auch: Gerade am Anfang sammelt man viele neue Eindrücke. Es gibt neue Sachen, die man lernt und verinnerlichen will. Zusätzlich dazu kommt auch noch ein neuer Tagesrhythmus, in dem man sich zurechtfinden muss. Genauso ging es mir in den letzten vier Wochen. Wenn ich Abends nach Hause gekommen bin, war ich einfach nur noch erschlagen von all dem, was ich den Tag über erlebt habe. Ich war froh, dass mein Partner das Kochen in den letzten Wochen übernommen hat, denn selbst dazu hat mir an den meisten Abenden einfach die Energie gefehlt und es ging nur darum für mich Abends Kopf und Körper zu entspannen. Dafür bin ich ihm mehr als dankbar! Auch an den Wochenenden war ich nicht viel fitter und habe nicht wirklich viel gemacht und erlebt. Entweder war ich spazieren, ich habe auf dem Sofa gelegen und gelesen oder mich dann zusammen mit meinem Schatz um meinen Haushalt gekümmert.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir? Mammutbaum

Mein Geburtstag

Tja, und dann war da ja auch noch mein Geburtstag, den ich nicht wirklich gefeiert habe…. Seit Jahren habe ich zum ersten Mal wieder an meinem Geburtstag gearbeitet. In den letzten Jahren habe ich da immer einen Urlaubstag gehabt und den Tag so gestaltet, wie ich es wollte und wie es mir gut tat.

Um mir den Stress dieses Jahr zu nehmen, habe ich mich bei meinen Eltern zum Essen eingeladen und den Abend mit Ihnen verbracht. Es ist schön sich eines seiner Lieblingsgerichte zu wünschen und sich um nicht kümmern zu müssen.

Estherlovesausmisten

Wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst, dann hast du schon mitbekommen, dass ich seit Wochen eine Challenge laufen habe. Jede Woche gibt es eine neue Wochenenaufgabe. Ich widme mich jede Woche einem anderen Bereich meiner Wohnung und meines Lebens, den ich ausmiste. Jeder ist willkommen mitzumachen. Bis jetzt habe ich bereits das Schlafzimmer, das Büro, die Küche, das Wohnzimmer, das Bad und die Medikamente und meine Bücher noch einmal durchgeschaut und reduziert.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir? Ausgemistet in den letzten Wochen

Aktuell ist die Aufgabe sich um die diversen Abstellräume- und Kammern zu kümmern. Sei es das Gästezimmer, dass zur Abstellkammer umfunktioniert wurde (so wie es bei mir ist); der Keller; die Abstellkammer; die Garage oder auch der Dachboden. Dafür habe ich mir jetzt zwei Wochen Zeit gegeben, denn ich möchte mich nicht hetzen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit möchte ich die Zeit und die schönen Momente mitnehmen und verinnerlichen, die diese Zeit bietet und einfach dankbar sein.

Zeitungsbericht und Stammtisch

Zum guten Schluss: Letzte Woche gab es in einer kostenlosen Zeitung im Rhein-Main- Gebiet ein Interview mit mir, in dem ich von meinen Erfahrungen gesprochen habe und auch Anregungen gegeben habe. Den Link dazu findet ihr hier.

Aufgrund dieses Berichtes hatten wir gestern einen wahren Ansturm am Minimalismus- Stammtisch in Frankfurt. Es war so überwältigend, dass ich noch ein paar Tage brauchen werde, um die Eindrücke zu verarbeiten. Zusätzlich dazu hatte der Stammtisch auch noch Besuch vom Kölner Stammtisch (u.a. von Michael von Minimalismus & Leben). Insgesamt waren wir um die 30 Personen und teilweise sind die Leute auch schon wieder gegangen, als sie durch die Fenster geschaut haben und gesehen haben, wie voll es ist. Im Endeffekt haben wir das komplette Café in Beschlag genommen. Es war der Wahnsinn. Irgendwie habe ich mich gefühlt wie auf einer kleinen Minimal Kon.

Wie geht es weiter

Jetzt wo ich mich in meinem Job so langsam eingelebt habe und im neuen Tagesrhythmus angekommen, möchte ich wieder öfters bloggen. Aktuell glaube ich nicht, dass ich es jede Woche schaffen werde. Ich habe mir aber zum Ziel gesetzt, alle zwei Wochen einen Blogpost zu veröffentlichen. Das Bloggen will ich nicht aufgeben, denn wie ich gestern auf dem Stammtisch gesehen habe: Es gibt so viele Menschen, die sich für den Minimalismus interessieren. Menschen, die nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Menschen, die Inspiration benötigen, wenn sie einmal nicht voran kommen. Es erfüllt mich diesen Menschen zu helfen, sie zu inspirieren und motivieren.

Ich wünsche dir einen wundervollen und ruhigen 1. Advent,

deine Esther

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Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist

Beitragsbild collect Moments not things bucket list

Wenn es um das Thema Minimalismus geht, dann wird oft davon gesprochen, dass wir unser Geld nicht für irgendwelchen Kram ausgeben, sondern für Erinnerungen und schöne Momente. Oft habe ich Sätze gehört wie: „Um Erinnerungen und schöne Momente zu kreieren, muss ich doch aber Geld ausgeben.“
Der Meinung bin ich nicht, denn es gibt so viel, was man erleben kann, das kein Geld oder wenn nur ganz wenig kostet. Doch was kann man gerade im Herbst und Winter machen, wenn es kalt und ungemütlich ist? Welche Aktivitäten stehen einem zur Verfügung, wenn man kaum oder kein Geld zur Verfügung hat oder eben keines ausgeben möchte? Genau das will ich testen und habe mir für diesen Herbst und Winter eine Bucketlist erstellt, also Momente, die ich erleben möchte und Aktivitäten, die ich machen will. Aktivitäten, von denen ich zehren kann, die kein Geld oder nur wenig Geld kosten und die mir trotzdem viel bringen. Egal ob alleine, mit Freunden, dem Partner oder der Familie. Es ist von allem etwas dabei.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/ Winter-Bucketlist

1. Picknick

Gerade am letzten Wochenende war das Wetter so richtig schön und deshalb habe ich seit langem mal wieder gepicknickt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal picknicken war. Dabei eignet sich ein Picknick wunderbar, um eine tolle Zeit mit Freunden, der Familie oder dem Partner zu verbringen.
Es wird eine Tasche oder ein Rücksack gepackt mit einer Decke, etwas zu trinken und etwas zu essen. Sei es Kuchen, belegte Brote, Obst oder nach was einem ist. Essen und Trinken haben wir zuhause und daher fallen keine (zusätzlichen) Kosten an.
Das kann man verbinden mit

2. Spaziergang durch die Natur

Ich spreche hier aber nicht von den „ganz normalen“ Spaziergängen. Nein, es geht hierbei darum die Natur mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu erleben.
Wie oft laufen wir durch die Natur ohne mal in Ruhe nach links oder nach rechts zu schauen, ohne inne zu halten und zu hören, was in der Natur um uns herum geschieht? Wahrscheinlich viel zu oft. Deshalb habe ich mir vorgenommen achtsam durch den Wald und die Felder zu laufen. Darauf zu achten, welche Tiere sich um mich herum tummeln, welche Pflanzen um mich herum stehen und welche Geräusche ich vernehme. Vielleicht auch mal ein Stück barfuss laufen und sehen, wie sich das Laub anfühlt.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist Barfuss durch den Wald laufen

3. Kreativ sein mit Dingen aus der Natur

Wenn ich schon dabei bin durch die Natur zu wandern, so könnte ich mal wieder kreativ sein und mit Dingen, die ich finde, etwas basteln. Blätter könnte ich als Dekoration oder für mein Bullet Journal nutzen. Aus Kastanien lässt sich Waschmittel herstellen oder ganz „Oldschool“ kann ich daraus Figuren basteln, so wie ich es als kleines Kind getan habe.

4. Mit Freunden zusammen kochen oder Kochrunden à la „das perfekte Dinner“

Es ist lange her, dass ich zusammen mit Freunden etwas gekocht habe. Dabei finde ich es so schön zusammen mit Freunden etwas zu erschaffen und dann gemeinsam zu genießen. Nun kam mir zusätzlich die Idee, dass man auch Kochrunden à la „Das perfekte Dinner“ machen kann zusammen mit Freunden. Ich glaube noch mehr Spaß wäre es, diese Kochrunde unter ein bestimmtes Motto zu stellen. Z. B. könnte man das Motto „Halloween“ machen und die Person muss sich dazu etwas einfallen lassen. Oder es wird eine Zutat vorgegeben, die in jedem Gericht (bei mehreren Gängen) enthalten sein muss.
Ich werde meine Freunde zu dem Thema „perfektes Dinner“ befragen. Vielleicht kommt es ja dazu. Ansonsten werde ich mit ihnen einfach Termine ausmachen, an denen wir zusammen etwas kreieren und uns dabei austauschen können.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist zusammen kochen und essen

5. Movie Night zuhause mit Freunden oder der Familie

Wie viele von euch wissen, ist mein Fernseher die meiste Zeit still. Fernsehen an sich bereichert mich nicht und deshalb habe ich bereist vor einem halben Jahr entschieden, dass ich meine Zeit für mich sinnvoll nutze und z.B. lese.
Ab und an jedoch hätte ich schon mal wieder Lust einen Abend einen guten Film nach dem anderen zu schauen, dabei Popcorn und Chips zu essen und zu lachen. Deshalb wird auch das in den nächsten Wochen und Monaten etwas sein, dass ich unternehmen möchte.

6. Spieleabend

Die guten alten Spieleabende. Als Kind habe ich mich immer auf die Abende gefreut, als ich stundenlang mit meinen Eltern Monopoly, Rommé und andere Gesellschaftsspiele gespielt habe. Auch vor ein paar Jahren habe ich mit meinen Freunden des öfteren Spieleabende veranstaltet. Irgendwie ist das eingeschlafen. Doch auch das werde ich wieder aktivieren. Ich möchte sowohl mit meiner Familie als auch mit meinem Freunden mehrere Spieleabende in den nächsten Monaten erleben. Das sieht dann so aus, dass wir uns entweder bei mir oder bei anderen Treffen. Jeder bringt etwas mit, sei es was zu knabbern oder Getränke und dann kann es auch schon los gehen

7. Freizeit Kalender der Stadt

Städte oder Gemeinden haben meist einen Veranstaltungs- oder Freizeitkalender. Dort findet man auch immer kostenlose Veranstaltungen und Events.
Für z.B. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet finde ich die die Webseite des Journal Frankfurt super. Dort sind viele Veranstaltungen aufgelistet. Es kann angegeben werden, wonach man such, also z.B. Führungen und das Datum.
Auch habe ich dort kostenlos Stadtführungen einiger Städte im Rhein-Main-Gebiet gefunden, genauso wie diverse Vernissagen. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist- Städte erleben

Im Internet nach Veranstaltungen zu suchen kann ich nur empfehlen, denn dadurch bin ich auf den Klangpfad in Kassel gestoßen:
Ich werde mich mal umschauen, was ich interessantes finde und mich dann für ein bis zwei Veranstaltungen entscheiden.

Hier sind noch ein paar Ideen für kostenlose Führungen:

Führung durch den (hessischen) Landtag

Führungen bei Radiosendern, z.B. dem hessischen Rundfunk

Geldmuseum der deutschen Bundesbank:

Apothekergarten Wiesbaden

8. Etwas neues lernen

Das steht ganz vorne auf meiner Liste, wenn auch nicht in diesem Blogpost.
Ich möchte etwas neues lernen. Das Internet bietet uns so viele Möglichkeiten und vor allem auch kostenlose Möglichkeiten neues zu erleben und erlernen. Da mich aktuell einige Themen interessieren, werde ich ein Thema festlegen und dann soviel dazu lernen wie möglich.

Auf dieser Seite gibt es z.B. unterschiedliche kostenlose e-learning Kurse (auf englisch).

Das MIT bietet auch unterschiedliche Video- und Audioausschnitte aus Vorlesungen kostenlos online an.

9. Geschenke basteln/ selbst herstellen

Weihnachten rückt langsam näher und ich habe mir vorgenommen dieses Jahr nur selbstgemachte bzw. selbstgebastelte Geschenke zu verschenken. Dafür muss ich mir natürlich etwas Zeit nehmen, denn es muss eine Liste erstellt werden, der zu beschenkenden Personen und ich muss mir natürlich Gedanken darüber machen, was ich den Personen schenken kann. Was würde ihnen gefallen, worüber würden sie sich freuen und was können sie vor allem wirklich gebrauchen.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist- Badesalz selber machen

Last but not least, müssen diese Geschenke dann ja auch noch hergestellt werden. Zur Inspiration nehme ich mir Pinterest, aber auch diese Seite oder diese könnten hilfreich sein:

Kosmetik selber machen
Mehr Geschenkideen

10. Fotoshooting

Nein, ich meine hier nicht ein professionelles Shooting, für das man oft sehr viel Geld bezahlt.
Freunde können oft, und wenn es nur mit dem Smartphone ist, tolle Fotos von einem machen. Einige von ihnen haben ein richtiges Händchen dafür. Warum also nicht einmal am Wochenende tagsüber sich gegenseitig fotografieren? Es gibt doch meist irgendwo Industrieruinen oder schöne Plätze in der Stadt und in der Natur, an denen man sich vielleicht auch nicht so beobachtet fühlt. Einfach los legen. Da gibt es zwischendrin und danach bestimmt auch ein paar Lacher, das kann ich euch garantieren.

11. Sonnenaufgang von Aussichtsplatz erleben

Gerade im Herbst, wenn morgens der Nebel noch über den Bäumen und Bergen liegt, ist es wundervoll den Sonnenaufgang zu beobachten. Ich habe letztes eine Stelle gefunden, von der man wunderbar den Sonnenaufgang über einem Tal sehen kann und deshalb werde ich dort demnächst an einem Samstag oder Sonntag bei guten Wetter (ich meine hier ohne Regen und ohne zu viel Wolken) den Sonnenaufgang anschauen. Das geht natürlich auch mit dem Sonnenuntergang.

Collect moments, not things: Meine Herbst-/Winter-Bucketlist Sonnenaufgang

 

 

Es gibt noch so vieles mehr, was man erleben kann. Ich werde mich erst einmal auf diese 11 konzentrieren. Neben dem Alltag und allem, was ich mir vornehme, möchte ich ja auch noch Zeit für mich haben, in der ich auch mal gar nichts mache und zur Ruhe komme. Was sind deine Ideen? Gibt es etwas bestimmtes, dass du diesen Herbst und/oder Winter unbedingt tun oder erleben möchtest?

 

Esther

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Ordnung im Alltag- Meine Putzroutine

Putzroutinen- Eimer und Wischmopp

Letzte Woche hatte ich über meine täglichen Routinen gesprochen, um Ordnung in meinem Haushalt zu bringen. Heute möchte ich euch meine Putzroutinen vorstellen.

Im Laufe der Zeit habe ich viel verändert, was Ordnung und Putzen angeht. Ich habe verschiedenen Routinen ausprobiert und auch geprüft, an welchem Tag ich was mache und wie ich es mache, so dass es am besten für mich passt. Ich weiß genau, an welchem Tag welche Aufgabe ansteht und kann so auch mal was schieben, falls ich an diesem Tag eben nicht zuhause bin.

Früher habe ich zwar täglich z. B. abgespült, aber der große Wochenputz war immer Samstags zusammen mit dem Wocheneinkauf. Sonntags wurde dann die ganze Wäsche gebügelt. Kein erholsames Wochenende, wie ihr euch vorstellen könnt!
Ich musste also etwas ändern, denn ich wollte das Wochenende für mich haben und nicht mit Dingen rund um den Haushalt beschäftigt sein. Deshalb habe ich jetzt alles so gelegt, dass die Hauptaufgaben von Montag bis Freitag anfallen und eben nicht mehr am Wochenende.

Staubsaugen als Teil der Putzroutine

 

 

 

 

Routinen bestimmten Tagen zugeordnet

Wie bereits beschrieben, habe ich für jeden Tag von Montag bis Freitag feste Routinen. Natürlich kann sich das theoretisch auch mal verschieben, wenn ich erst Abends spät nach Hause komme, da ich mit Freunden unterwegs war. Doch das stresst mich heute nicht mehr, denn ich habe die Routinen gerecht über die Woche aufgeteilt, Montags wird z. B. die Wäsche gewaschen oder Donnerstags Staub gesaugt. Da ich mittlerweile weiß, was an welchem Tag ansteht, ist es für mich einfacher zu planen.

Montags gehe ich einkaufen. Bevor ich jedoch die Einkäufe in den Kühlschrank einräume wird dieser wöchentlich ausgewischt. Außerdem ist das mein Waschtag. Da passt es doch ganz gut, dass ich alle zwei Wochen an diesem Tag auch mein Bett frisch beziehe, oder?

Dienstags ist ein eher ruhiger Tag. Wenn ich am Montag nicht alle Maschinen Wäsche geschafft habe, wird an diesem Tag noch der Rest in die Waschmaschine geschmissen. Außerdem mache ich dann auch die Routinen, die vielleicht nur alle paar Wochen anfallen oder ich habe einen entspannten Abend, denn das muss auch mal sein!

Den Mittwoch habe ich mittlerweile zum Bügeltag ernannt. Abends bei der Lieblingsserie bügelt es sich meines Erachtens am Einfachsten. So verbinde ich die Arbeit mit dem Nützlichen.

Da wir uns dem Ende der Arbeitswoche nähern, habe ich mir die Aufgaben, die am meisten Zeit kosten auf die letzen beiden Tage der Arbeitswoche gelegt. Donnerstags heißt es bei mir Staubwischen in allen Zimmern und Freitags beende ich meine Routinen mit Staubsaugen und nass wischen. So kann ich am Wochenende in einem sauberen bzw. geputzten Zuhause mein Wochenende genießen.

Routinen- je nach Bedarf

Es gibt natürlich auch so ungeliebte Aufgaben, wie das Fensterputzen, welches bei mir nur zwei Mal im Jahr gemacht wird oder das Entkalken diverser Küchengeräte und Wasserhähne. Das ist leider aufgrund der Wasserhärte spätestens alle vier Wochen fällig.

Die Mehrheit meiner natürlichen Putzmittel

 

 

Ich stelle euch meinen Putzplan als pdf zur Verfügung, so dass ihr ihn auch downloaden könnt, falls ihr mögt. Vielleicht ist es euch eine Inspiration, falls ihr noch keine Putzroutinen habt. Jeder muss aber für sich selbst entscheiden, welche Tage für ihn passend sind.

Mein Putzplan

Habt ihr bestimmte, wiederkehrende Routinen? Wie habt ihr diese auf die Wochentage verteilt?

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Ordnung im Alltag- Meine täglichen Routinen

Was du täglich tun kannst, um Ordnung in den Haushalt zu bringen

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ (Albert Einstein)

Für mich gilt eher der Spruch: „Ordnung ist das halbe Leben“, denn ich brauche Ordnung. Ich brauche Ordnung, um kreativ zu sein. Chaos und Unordnung engen mich ein und hindern meinen Gedankenfluss. Außerdem frage ich mich, wie man sich im Chaos entspannen soll?Wer kennt es nicht, im Alltagsstress, leidet der Haushalt und wir wissen manchmal gar nicht, wie wir Ordnung in unsere Wohnung oder unser Haus bekommen sollen?

Manchmal ist es schwer, zwischen Job, Hobbys, Kindern und Freunden auch noch den Haushalt zu schmeißen und dabei Ordnung zu halten.

Okay, als Kind, sah das mit der Ordnung bei mir auch noch anders aus. Um mich zur Ordnung zu erziehen, hatte meine Mutter immer Maßnahmen bereit. Da wurde alles, was ich irgendwo liegen ließ, zusammen gesucht und auf einem Haufen mitten in mein Zimmer oder auf mein Bett gelegt. Naja ihr könnt euch vorstellen, dass um ins Bett zu kommen, ich erst mal alles wegräumen bzw. aufräumen musste.

Im Nachhin muss ich sagen, dass genau solche Maßnahmen mein Leben geändert haben.

Es könnte jetzt argumentiert werden, dass, wenn ich alles in irgendwelchen Schubladen quetsche, doch der Raum auch ordentlich ist… Viele würden vielleicht sogar sagen, dass durch das viele Ausmisten bei mir auch kaum oder wenig herumliegt, das Unordnung verursachen könnte.

Doch für mich ist es bereits unordentlich, wenn irgendwas auf dem Boden steht oder ich die Tasse von gestern Abend noch nicht in die Spülmaschine geräumt habe, sondern sie immer noch auf dem Couchtisch steht.
Daher möchte ich euch euch meine täglichen Routinen vorstellen, die mir geholfen haben Ordnung zu halten.

Mein Leitsatz: ALLES AN SEINEN PLATZ!

Sobald ich etwas genutzt habe und fertig damit bin, kommt alles wieder zurück, an den, für diesen Gegenstand, vorgesehenen Ort. Stellen wir uns vor, ich habe gerade in der Küche die Einkaufsliste geschrieben. Sobald ich fertig bin, kommt der Kugelschreiber sofort wieder in das dafür vorgesehene Mäppchen. Oder ich habe gerade ein Video für Youtube gedreht, dann werden nach dem Dreh das Stativ und die Kamera direkt wieder weg geräumt.

Erledige, was du sofort tun kannst

Wenn du etwas siehst, dass dich stört, dann räume es sofort weg oder putze es sofort. Das kostet meisten nur wenige Sekunden oder Minuten. Ich glaube diese Zeit hat jeder. Dann muss der Fernseher vielleicht mal fünf Minuten warten, aber das ist wohl zu verschmerzen.

Wenn die Spülmaschine, der Trockner oder die Waschmaschine fertig sind, räume diese sofort aus. Nicht prokrastinieren, à la „das mache ich später“…Wenn du nach dem Gebrauch der Dusche und der Badewanne, diese sofort trocken wischst, sparst du im Endeffekt Zeit beim Putzen, denn es können sich erst gar keine Kalkränder absetzen.

Garderobe- Kleidung sofort wegräumen

Wenn ich nach Hause komme, wird die Jacke direkt an die Garderobe gehängt und die Schuhe ausgezogen. Auch die Handtasche kommt an ihren Platz. So verhält es sich auch Abends, wenn ich mich im Schlafzimmer bettfertig mache. Ich lasse die Kleidung dann nicht einfach dort irgendwo liegen, sondern bringe die dreckige Wäsche in den Wäschekorb im Bad. Der Rest wird zusammengelegt oder weg gehängt.

Fußboden freihalten

Wie ich oben beschrieben habe, mag ich es nicht, wenn etwas auf dem Boden steht oder liegt. Ich versuche meine Fußböden frei zu halten. Natürlich gibt es Dinge, die da stehen, aber die gehören da auch hin, wie z. B. Möbel, Teppich oder auch Schuhe.

Bett machen

Morgens sofort das Bett machen

Alleine jeden Morgen nach dem Aufstehen sofort das Bett zu machen, bringt schon eine gewisse Art von Ordnung und Ruhe in das Zimmer.

Arbeitsflächen sind zum Arbeiten gedacht

Saubere Arbeitsfläche in der Küche

Arbeitsflächen sind zum Arbeiten gedacht und nicht als Ablage. Befreie deine Arbeitsflächen in der
Küche oder im Büro von allem, was dort nicht hin gehört. Genauso verhält es sich übrigens mit dem Küchentisch. Der Küchentisch ist zum Essen gedacht oder auch mal für einen Spieleabend. Halte den Küchentisch daher immer frei und fangt nicht an, ihn als Ablage zu missbrauchen, auch wenn dies nur kurzzeitig der Fall sein sollte. Denn meist kommt dann noch mehr dazu, dass ich dann dort ansammelt… Auf einmal liegen dann neben der Post, die wir nur kurz dort abgelegt haben, noch diverse Zeitschriften oder Zeitungen etc.

Zeitungen, Zeitschriften und Werbung

Wo wir gerade beim Thema Zeitungen, Zeitschriften und Co. sind, hier auch noch ein kleiner Tipp von mir. Kostenlose Zeitungen, sowie Werbepost finden bei mir erst gar nicht den Weg in die Wohnung. Ich habe ein Schild am Briefkasten „Bitte keine Werbung“. Falls dies mal nicht wirken oder funktionieren sollte, dann landet diese Post direkt, ohne sie anzuschauen, in der Papiertonne.

Wenn ich mir mal Zeitschriften oder Zeitungen kaufen sollte, dann lese ich diese recht zügig durch. Interessante Artikel, die ich behalten möchte, werden eingescannt und wo der Rest landet, könnt ihr euch denken.

Spülen

Abends alles spülen

Auch wenn ich kein Fan vom Spülen bin, so kann eben nicht alles in die Spülmaschine. Manche werden auch eine solche gar nicht besitzen. Daher gilt: Jeden Abend das dreckige Geschirr spülen. Wenn dir dafür die Motivation fehlt, dann stell dir doch einfach deine Lieblingsmusik oder das Radio an. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das hilft. Ich fange dann an zu tanzen und zu singen, während ich das Geschirr spüle. So verbindet du dann auch mit dem Spülen irgendwann eine positive Erfahrung. Das gilt übrigens nicht nur fürs Spülen, sondern auch fürs Aufräumen, Putzen und Ausmisten.

Timer stellen

Wenn du dich jeden Tag ein wenig um deine Wohnung kümmerst, dann ist es gar nicht so schwer dort Ordnung rein zu bekommen. Lieber jeden Tag ein bisschen, als sich an einem Tag um alles kümmern zu müssen. Du kannst dir auch einen Timer stellen z. B. auf 10 Minuten jeden Abend. So halte ich es übrigens auch mit meiner Putzroutine, die ich euch nächste Woche vorstellen werde.

Welche Routinen habt ihr entwickelt bzw. nutzt ihr, um Ordnung in eurer Wohnung zu halten?

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Bewusstes Leben als Art Ersatzreligion?

Ist das bewusste Leben für manche eine Art Ersatzreligion?

Ist das bewusste Leben für manche eine Art Ersatzreligion geworden, die sie jedem predigen?

Als Reaktion auf meine Buch Review zu “ Good bye, Logo“, habe ich vor ein paar Wochen ein interessantes Kommentar auf YouTube bekommen. Die Zuschauerin ist der Meinung, dass das Bewusste Leben, in egal in welcher Hinsicht (Konsum, Sport, Ernährung, etc.) für einige Menschen zu einer Art Ersatzreligion geworden ist:

„Ich meine es ist schön, wenn sich jemand einsetzt und es ihm wichtig ist, aber ganz oft kippt die Stimmung – muss es immer erst der kalte Entzug sein bevor man „Lebensqualität“ neu definiert? Dann frage ich mich eher „Was ist dir vorher passiert, das dus vergessen hast?“

In gewisser Hinsicht muss ich ihr da leider Recht geben.

Egal ob Veganismus, Minimalismus etc.- für viele ist ein bewusstes Leben zu eine Ersatzreligion geworden.
Zum Beispiel Veganer, die Minimalismus für Schwachsinnig halten, aber sagen, dass vegan zu leben das einzig WAHRE ist

Zu Anfang sollten wir jedoch abklären, was genau „Bewusst Leben“ bedeutet.

Bewusst Leben

Bewusstes leben predigen und beten
©Esther Stark

Das Leben bewusst wahrnehmen. Sich bewusst zu sein, was man hört, sieht, riecht, spürt und tut. Man bekommt mit, was in einem und um einen herum passiert. Man lebt im hier und jetzt. Wer kennt nicht das Problem, dass man mit dem Auto eine Strecke fährt und sich bei Ankunft fragt, wie man dort hingekommen ist. Man hat sich so konzentriert auf den Verkehr, dass man bewusst das Fahren an sich gar nicht mitbekommen hat?

Wie der Begriff „Bewusst Leben“ ja sagt, es geht auch darum, sich erst einmal bewusst über sein eigenes Leben zu werden. Sich bewusst für etwas zu entscheiden. Für sich zu identifizieren, ob man sich in seinem Leben so wohl fühlt oder ob man vielleicht etwas ändern möchte, da das Leben was man gerade führt nicht mehr zu einem passt, einen nicht mehr glücklich macht oder weil einem die Qualität im eigenen Leben fehlt.

Anderen seinen Lebensstil „predigen“

Diese Personen versuchen einem ihren Lebensstil zu predigen, nach dem Motto: Nur so wie ich lebe ist es das non- plus- ultra und du musst dein Leben ändern. Sollte es nicht darum gehen, sich wohl zu fühlen, so wie man selbst lebt? Sollte man nicht auch weiterhin das Leben mit all seinen Facetten genießen, anstatt sich zu kasteien? Jeder von uns ist anders und die von uns, die ein bewusstes Leben führen sollten nicht ihren Lebensstil predigen oder andere für Ihren Lebensstil verurteilen!

Wenn wir uns für ein bewussteres Leben entscheiden, dann doch weil wir es selbst wollen. Wir definieren für uns, was dies bedeutet und wie weit WIR FÜR UNS PERSÖNLICH gehen wollen. Auch ich wurde in der Hinsicht schon kritisiert, weil meine Wohnung noch zu groß ist, ich zu viel Dekoration besitze….

Es geht hier nicht um einen Wettbewerb, wer z. B. weniger besitzt oder wer besser ist. Ich frage mich oft, warum man sich für einen Lebensstil rechtfertigen muss oder warum man sich mit anderen messen will. Wir entscheiden uns für einen Lebensstil aufgrund von Erfahrungen, die wir machen. Es ist unsere Entscheidung, wie wir unser Leben leben wollen.
Es scheint für einige ein Zwang geworden zu sein z. B. zu reduzieren und vor allem, sich seinen Lebensstil von anderen bestätigen zu lassen…

Auch der Minimalismus ist ein Lebensstil und Teil eines bewussten Lebens.

Minimalismus

Ich habe in den letzten Wochen auch einige Fotos in Minimalismus Gruppen gesehen, in denen gefragt wurde, ob dies oder jenes minimalistisch genug ist. Ich frage mich, warum?
Wenn wir uns für ein bewussteres Leben entscheiden, dann doch weil wir es wollen. Wir definieren für uns, was dies bedeutet und wie weit wir für uns PERSÖNLICH gehen wollen.

Die Definition des Minimalismus ist, die Beschränkung auf der Nötigste und das Wesentliche, also das einfache oder vereinfachte Leben. Es soll als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft gesehen werden. Es bedeutet sich von den Zwängen des Alltags zu befreien.

Jeder von uns definiert aber das Nötigste oder Wesentliche anders, da wir alle Individuen sind.

Wenn ich jedoch diese Bilder sehe, dann scheint es mir, dass es sich mittlerweile um einen Zwang handelt. Einen Zwang zu reduzieren und sich sein Leben von anderen bestätigen zu lassen. Ich bin der Meinung, dass es teilweise ausartet nach dem Motto: ich habe also bin ich bzw. ich habe weniger, also bin ich.

Sich Einsetzen für das, was uns wichtig ist

Ersatzregion Bewusstes Leben- Glaube
©Esther Stark

Sollte es nicht darum gehen, sich wohl zu fühlen, so wie man lebt? Sollte man nicht auch weiterhin das Leben genießen? Jeder ist anders und das ist auch gut so!

Es wurde zusätzlich in dem Kommentar geschrieben: „Es ist schön, wenn sich jemand für etwas einsetzt, das ihm wichtig ist“, aber es geht eben nicht darum andere Menschen zu bekehren!

Ich will niemandem meinen Lebensstil aufdrängen und ihm sagen, dass so wie ich lebe es das non- plus- ultra ist. Das steht mir nicht zu. Ich möchte Menschen inspirieren und meinen Weg mit Ihnen teilen. Ich berichte darüber, was ich erlebe und wie ich mich fühle. Vielleicht gibt es Menschen, denen es genauso ging oder geht, wie mir und die einen Ausweg suchen bzw. ihr Leben ändern wollen. Ich gebe Tipps, wie sie vielleicht etwas ändern können.

Ich sage aber nicht, dass ER ODER SIE ES MUSS.

Respekt und Akzeptanz

Was wir auch oft vergessen ist, dass es Menschen gibt, die z. B. nicht freiwillig minimalistisch leben und die sich damit auch nicht wohlfühlen.
Diese Menschen wurden bzw. werden vielleicht aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit dazu gezwungen. Ich habe mich freiwillig für diesen Weg entschieden, ich konnte wählen. Ich habe für mich einen bewussten und langsamen Prozess gewählt.

Haben wir verlernt einander zu respektieren? Die Meinungen und Entscheidungen unsere Umgebung zu akzeptieren? Ist es nicht gerade die Vielfältigkeit, die das Leben interessanter macht?

Jeder Mensch hat andere Prioritäten. Jeder Mensch hat andere Dinge, die ihn glücklich machen. Das bewusste Leben ist vielseitig, so wie wir Menschen. Die eine Person besitzt so viel, dass es in einen Rucksack passt und hat keinen festen Wohnsitz. Die andere Person erfüllt es Bücher zu lesen oder erfreut sich an Dekoration und hat dementsprechend mehr davon. Die dritte Person isst vegetarisch oder vegan…

Es ist euer Leben, dass ihr so gestalte, wie es euch gut tut und wie ihr euch wohl fühlt.

In dem Film „Minimalism“ von The Minimalist und Colin Wright wird eine Passage aus einer Signaturstunde gezeigt. Dort fragt eine Person, wie es mit Büchern aussieht. Bücher machen diese Person glücklich und haben einen Wert für sie. Die Antwort von Joshua Fields Millburn ist:

As long as the books have a value for you, keep them (Anm.: auch wenn das Ganze eine Bibliothek ist).

Wir alle sollten einander respektieren und auch ihre Entscheidung für ein bestimmtes Leben (auch wenn dies für uns eventuell nicht verständlich ist). Wir sind alle Menschen, mit Ecken und Kanten. Menschen, die auch Fehler machen. Niemand ist perfekt! Wir haben nicht das Recht über das Leben anderer zu entscheiden und ihnen einen Weg vorzugeben (außer vielleicht bei Kindern).

Wie denkt ihr über das Thema? Habt ihr diesbezüglich auch schon Erfahrungen gemacht?

Eure Esther

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Warum ich keine Neujahrsvorsätze habe…

Erst einmal ein frohes neues Jahr euch allen!

Wie so oft bringt das neue Jahr auch neue Vorsätze mit sich, zumindest bei vielen… Ich halte es in dieser Hinsicht minimalistisch, denn ich habe keine Vorsätze. Neujahrsvorsätze sind nichts für mich, denn ich weiß, dass ich diese sowieso nicht lange durchhalte. Dann werden sie in das darauf folgende Jahr weiter geschoben und es passiert rein gar nichts.

Im Endeffekt sind es auch immer die gleichen Vorsätze, die ich sehe: mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, gesünder essen. weniger TV, mehr in der Natur sein, mehr mit Freunden und der Familie unternehmen, etc.

Wünsche und Ziele

Was ich habe, sind Wünsche und Ziele, die ich aber nicht am Jahreswechsel festmache. Wenn ich mir einen Wunsch erfüllt oder ein Ziel erreicht habe, dann bleibe ich nicht stehen und ruhe mich darauf aus. Ich mache weiter! Ich bin jemand, der etwas sofort in die Tat umsetzt bzw. umsetzen muss. Warum sollte ich auch warten? Auf was sollte ich warten?

Ich möchte in meinem Leben voran kommen und mich ständig weiter entwickeln. Dafür brauche und will ich keine bestimmten Termine festsetzen. Ich lebe getrau dem Motto: der Weg ist das Ziel!

Wir verändern uns

Wir alle verändern uns im Laufe unseres Lebens und im Laufe eines Jahres. Unsere Ansichten ändern sich, unsere Lebensumstände ändern sich und so ändern sich auch unsere Wünsche (für uns selbst) und unsere Ziele.

Ich probiere viel aus, dass mich zu einem bestimmten Zeitpunkt interessiert. Vieles lasse ich wieder sein, einiges verfolge ich weiter und arbeite daran. So ist das Leben. Wir sollten anfangen im Hier und Jetzt zu leben. Wir sind diejenigen, die den Plan für unser Leben schreiben und wir sind diejenigen, die es voran treiben.

Weil ich es mir wert bin

Warum erstellen viele Menschen ihre Ziele erst Ende des alten bzw. am Anfang des neuen Jahres? Warum ändern sie ihr Leben nicht bereits während des Jahres, anstatt es auf das neue Jahr zu schieben. Dies zeigt doch schon eine Art von Prokrastination… es kann auch nichts werden, wenn der Beginn von etwas in die Zukunft geschoben wird. Ich warte nicht erst auf ein bestimmtes Datum, auf nächste Woche oder nächsten Monat.

Ich bin der Meinung, wenn du etwas wirklich willst, dann krempel die Ärmel hoch und fange jetzt mit der Veränderung an! Nur nicht still stehen, ergreife die Möglichkeiten, wenn sie kommen, um mit ihnen zu wachsen. Wir sollten es uns wert sein sofort eine Änderung vorzunehmen, um Dinge in unserem Leben zu ändern! Kein innerer Schweinehund kann so groß sein, dass wir ihn nicht bezwingen können.

Ich bin es mit wert, immer an mir, meiner Persönlichkeit und meiner Gesundheit zu arbeiten und nicht nur einmal im Jahr, wenn der Jahreswechsel ansteht!

Mich interessiert, wie ihr darüber denkt. Habt ihr Neujahrsvorsätze? Wenn ja, welche und haltet ihr diese ein?

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der ich melancholisch werde… Weihnachten!

Ich bin jemand, der nicht erst an Silvester darüber nachdenkt, was im letzten Jahr passiert ist und was ein neues Jahr für mich bereit hält.

Dieses Jahr empfinde ich als ein sehr trauriges. Traurig, weil es ein Jahr voller Gewalt war. Seien es die Kriege im Mittleren Osten oder die Anschläge auf der ganzen Welt, mit denen wir konfrontiert werden. Der Anschlag in Berlin diese Woche hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen und ich bin in Gedanken dieses Weihnachten bei allen Opfern und ihren Angehörigen. Das Fest der Liebe und der Familie wird für sie kein einfaches.

Meine Gedanken sind auch bei allen, die dieses Jahr eine geliebte Person verloren haben, aber auch bei allen, die die nächsten Tage alleine verbringen, da sie niemanden haben.

Habt ein schönes und besinnliches Weihnachten im Kreise eurer Familie und Freunde! Streitet euch nicht wegen belangloser Dinge und seid dankbar!

Eure Esther

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