Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir?

Lange habe ich nichts mehr von mir auf dem Blog hören lassen. Dafür möchte ich mich erst einmal entschuldigen. In den letzten Wochen ist in meinem Leben einiges passiert, wodurch ich nicht dazu kam, einen Blogpost zu schreiben. Es galt für mich Prioritäten zu setzen und das Wichtigste war für mich Entspannung für Körper und Seele.

Ich möchte dir erzählen, was so alles in  den letzten Wochen passiert ist und warum ich nicht zum Schreiben kam.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir?

Neuer Job

Ich habe seit 1.11. einen neuen Job. Du kennst das bestimmt auch: Gerade am Anfang sammelt man viele neue Eindrücke. Es gibt neue Sachen, die man lernt und verinnerlichen will. Zusätzlich dazu kommt auch noch ein neuer Tagesrhythmus, in dem man sich zurechtfinden muss. Genauso ging es mir in den letzten vier Wochen. Wenn ich Abends nach Hause gekommen bin, war ich einfach nur noch erschlagen von all dem, was ich den Tag über erlebt habe. Ich war froh, dass mein Partner das Kochen in den letzten Wochen übernommen hat, denn selbst dazu hat mir an den meisten Abenden einfach die Energie gefehlt und es ging nur darum für mich Abends Kopf und Körper zu entspannen. Dafür bin ich ihm mehr als dankbar! Auch an den Wochenenden war ich nicht viel fitter und habe nicht wirklich viel gemacht und erlebt. Entweder war ich spazieren, ich habe auf dem Sofa gelegen und gelesen oder mich dann zusammen mit meinem Schatz um meinen Haushalt gekümmert.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir? Mammutbaum

Mein Geburtstag

Tja, und dann war da ja auch noch mein Geburtstag, den ich nicht wirklich gefeiert habe…. Seit Jahren habe ich zum ersten Mal wieder an meinem Geburtstag gearbeitet. In den letzten Jahren habe ich da immer einen Urlaubstag gehabt und den Tag so gestaltet, wie ich es wollte und wie es mir gut tat.

Um mir den Stress dieses Jahr zu nehmen, habe ich mich bei meinen Eltern zum Essen eingeladen und den Abend mit Ihnen verbracht. Es ist schön sich eines seiner Lieblingsgerichte zu wünschen und sich um nicht kümmern zu müssen.

Estherlovesausmisten

Wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst, dann hast du schon mitbekommen, dass ich seit Wochen eine Challenge laufen habe. Jede Woche gibt es eine neue Wochenenaufgabe. Ich widme mich jede Woche einem anderen Bereich meiner Wohnung und meines Lebens, den ich ausmiste. Jeder ist willkommen mitzumachen. Bis jetzt habe ich bereits das Schlafzimmer, das Büro, die Küche, das Wohnzimmer, das Bad und die Medikamente und meine Bücher noch einmal durchgeschaut und reduziert.

Ein Lebenszeichen- Was war los bei mir? Ausgemistet in den letzten Wochen

Aktuell ist die Aufgabe sich um die diversen Abstellräume- und Kammern zu kümmern. Sei es das Gästezimmer, dass zur Abstellkammer umfunktioniert wurde (so wie es bei mir ist); der Keller; die Abstellkammer; die Garage oder auch der Dachboden. Dafür habe ich mir jetzt zwei Wochen Zeit gegeben, denn ich möchte mich nicht hetzen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit möchte ich die Zeit und die schönen Momente mitnehmen und verinnerlichen, die diese Zeit bietet und einfach dankbar sein.

Zeitungsbericht und Stammtisch

Zum guten Schluss: Letzte Woche gab es in einer kostenlosen Zeitung im Rhein-Main- Gebiet ein Interview mit mir, in dem ich von meinen Erfahrungen gesprochen habe und auch Anregungen gegeben habe. Den Link dazu findet ihr hier.

Aufgrund dieses Berichtes hatten wir gestern einen wahren Ansturm am Minimalismus- Stammtisch in Frankfurt. Es war so überwältigend, dass ich noch ein paar Tage brauchen werde, um die Eindrücke zu verarbeiten. Zusätzlich dazu hatte der Stammtisch auch noch Besuch vom Kölner Stammtisch (u.a. von Michael von Minimalismus & Leben). Insgesamt waren wir um die 30 Personen und teilweise sind die Leute auch schon wieder gegangen, als sie durch die Fenster geschaut haben und gesehen haben, wie voll es ist. Im Endeffekt haben wir das komplette Café in Beschlag genommen. Es war der Wahnsinn. Irgendwie habe ich mich gefühlt wie auf einer kleinen Minimal Kon.

Wie geht es weiter

Jetzt wo ich mich in meinem Job so langsam eingelebt habe und im neuen Tagesrhythmus angekommen, möchte ich wieder öfters bloggen. Aktuell glaube ich nicht, dass ich es jede Woche schaffen werde. Ich habe mir aber zum Ziel gesetzt, alle zwei Wochen einen Blogpost zu veröffentlichen. Das Bloggen will ich nicht aufgeben, denn wie ich gestern auf dem Stammtisch gesehen habe: Es gibt so viele Menschen, die sich für den Minimalismus interessieren. Menschen, die nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Menschen, die Inspiration benötigen, wenn sie einmal nicht voran kommen. Es erfüllt mich diesen Menschen zu helfen, sie zu inspirieren und motivieren.

Ich wünsche dir einen wundervollen und ruhigen 1. Advent,

deine Esther

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere