JOMO- Warum es gut tut auch mal nicht überall mitreden zu können

Durch einen Post von Utopia letzten Monat kam ich auf den Begriff “JOMO” (Joy of missing out). Falls du mit dem Begriff nichts anfangen kannst, dann hier eine kurze Erklärung von Wikipedia:

Joy of Missing Out (dt. Freude am Verpassen, Akronym JOMO) beschreibt eine Form der Freude, die durch unterbrochene Verbindung zu digitalen Technologien, wie Computer, Smartphone, Tablets etc. auftritt.”

In meinem letzten Post haben ich mich gefragt, ob Social Media das Kokain unserer Gesellschaft ist?

Durch Erkenntnisse, die ich letzten Monat erlangt habe, habe ich immer mal wieder meine Verbindung zur digitalen Welt abgebrochen und einfach im Hier und Jetzt gelebt habe. Zu Beginn, das muss ich wirklich zugeben, viel es mir schwer, mich von der digitalen Welt zu lösen. Doch nach ein paar Tagen viel es mir gar nicht mehr schwer und ich habe gemerkt, wir gut es mir tut. Zusätzlich dazu, habe ich wirklich eine Art Freude empfunden und ich habe es auch gar nicht mehr vermisst.

Ich habe gemerkt, dass ich innerlich viel ruhiger werde und mich viel besser dem JETZT hingeben kann. Ich kann mich besser konzentrieren und kann besser zuhören. Auch habe ich seither keine Kopfschmerzen mehr gehabt.

Doch JOMO kann nicht nur angewendet werden, wenn es um um die digitale Welt geht, sondern auch um die analoge Welt, in der wir leben. Wir müssen nicht auf allen Partys tanzen und bei jedem Event dabei sein. In dem wir einen Gang zurück schalten und auch mal nichts machen, haben wir die Möglichkeit, uns besser kennenzulernen mit all unseren Bedürfnissen. Wir haben das Privileg,

Vielleicht magst du ja auch mal hier beim Deutschlandfunk Nova vorbei schauen, wo es um die Themen FOMO und JOMO geht.

Hast du schon mal das Gefühl vom JOMO erlebt?

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