Mein Minimalism Game: Planung, Durchführung und Update

Als ich mich letzten Monat dafür entschieden habe, diesen Monat das Minimalism Game zu spielen, habe ich mich gefragt, wie ich am Besten vorgehen kann… Gehe ich jeden Tag ziellos durch das Haus und suche nach der entsprechenden Anzahl der Dinge oder plane ich das Ganze etwas im Voraus, indem ich mir eine Liste schreibe mit allen Dingen, die mir ein- und auffallen?

Heute erzähle ich dir, wie ich das Minimalism Game für mich geplant und die ersten beiden Wochen durchgeführt habe. Außerdem gebe ich dir ein Update, was ich in den ersten 15 Tagen ausgemistet habe. Viel Spaß beim Lesen und inspirieren lassen.

Update Minimalism Game_die ersten 15 Tage

Planung

Wie bereits zu Beginn geschrieben, habe ich mich in Vorbereitung auf das Minimalism Game gefragt, wie ich in den 30 Tagen vorgehen möchte bzw. wie ich das Spiel für mich gestalten möchte. Laufe ich jeden Tag wahllos durch das Haus und suche nach der Anzahl der Dinge, die ich ausmisten will? Nein, dass schien mir persönlich zu stressig. 

Daher bin ich Ende April bewaffnet mit meinem Smartphone durch das Haus gegangen und habe alles notiert, was mir ins Auge gefallen ist bzw. was ich ausmisten wollte. Ich hätte das auch auf einem Zettel tun können, für mich war das Smartphone praktischer.

Ich bin aber nicht nur oberflächlich durch die Zimmer gelaufen, sondern habe Schränke, Schubladen und Kisten geöffnet und dann alles notiert, was ich gesehen habe. Dabei habe ich den Keller nicht ausgelassen! Ich kann dir sagen, die Liste war und ist noch immer sehr lang. Ich habe hier keinen Unterschied gemacht, wie groß oder klein der Gegenstand war. Mal war es nur eine Postkarte, mal eben etwas größeres.

Inspiriert hat mich zu dieser Vorgehensweise das Buch „Das Buch deines Lebens“ von Jule Pieper. Interessanterweise befindet sich die Hauptperson auch in einem Umbruch und findet in einer Phase, in der sie sehr unzufrieden mit ihrem Leben ist, eben genau dieses Buch. Das Buch hat verschiedene Lektionen und eine beschreibt, dass derjenige, der das Buch liest, durch seine vier Wände gehen soll und sich alles notieren soll, was er ausmisten möchte und wo, wie und wann er die Sachen los werden möchte. Erst in einer späteren Lektion geht es dann um das ausmisten bzw. aussortieren selbst.

Durchführung

Nachdem ich nun also meine Liste zusammen hatte, habe ich versucht mir in einer anderen Liste einen Plan für jeden Tag zu machen. Ich habe den ersten 10 Tagen bereits die jeweiligen Gegenstände zugeordnet, damit ich jeden Tag direkt wusste, was nun gehen darf. Ich habe versucht die Gegenstände auch etwas thematisch zu sortieren, was jedoch nicht ganz so einfach ist oder war, vor allem zu Beginn, wo es pro Tag nur wenige Gegenstände waren.

Interessanterweise fallen mir täglich immer weitere Dinge im Haus auf, die ich bei meinem ersten Rundgang übersehen habe. Dinge, die ich schon ewig nicht genutzt habe. Dinge, die defekt sind. Gegenstände, bei denen ich noch nicht mal weiß, was sie eigentlich sind.

Täglich, nachdem ich meine Fotos für die Dokumentation gemacht hatte, habe ich alles, was Müll war, direkt entsorgt. Die Mehrheit der Dinge werde ich verschenken und spenden. Wie der Zufall es will, gibt es bei uns Ende des Monats Mai eine Aktion, bei der die Einwohner nicht mehr benötigte Sachen bei sich auf den Gehweg beziehungsweise die Grundstücksmauer stellen können. Genau da werde ich versuchen alles los zu werden.  

Es gibt ein paar wenige Dinge, die ich verkaufen möchte. Diese werde ich in den nächsten beiden Wochen auf die entsprechenden Online- Plattformen stellen. Alles, was dann nicht innerhalb von vier Wochen weggegangen ist, werde ich ebenfalls verschenken bzw. spenden.

Jetzt interessiert dich bestimmt auch noch, was ich in den letzten 15 Tagen im Rahmen des Minimalism Games aussortiert habe und wie es sich anfühlt.

Die ersten 15 Tage des Minimalism Games

Ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit den ersten 15 Tagen. Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt und bin froh, dass ich mich endlich entschieden habe, das Spiel zu spielen. Das Schwierigste war für mich, daran zu denken, jeden Tag ein Foto zu machen. Ich bin gespannt, wie die nächsten 15 Tage laufen und was ich da noch alles durch Zufall finde. Ich werde nach den 30 Tagen definitiv ein Fazit ziehen.

Ich will dich nicht länger auf die Folter spannen… hier nun die Fotos:

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