Mein minimalistischer und emotionaler Monatsrückblick März 2021

Der Monat März ist vorbei und somit ist es Zeit einen Monatsrückblick zu geben, sowie ein Update zu meiner No Buy Challenge. Das folgende deutsche Sprichwort fasst den März für mich ziemlich gut in Worte:

„Der schönste Monat für das Herz ist und bleibt der Monat März.“

Minimalistischer Monatsrueckblick Maerz_Emotionen, Minimalismus; No Buy

Der März war für mich dieses Jahr irgendwie besonders. Bereits zu Beginn des Monats kam in mir der Wunsch bzw. das Bedürfnis auf, wieder auszumisten und alten Ballast gehen zu lassen. Dieses Bedürfnis habe ich immer noch, denn leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, es in die Tat umzusetzen. Mehr dazu in meinem Ausblick für den April zum Schluss dieses Blogposts.

Warum war dieser Monat dennoch ein besonderer Monat? Ich habe nach über 1 1/4 Jahren endlich meine Großeltern in Heidelberg wieder gesehen. Auch wenn es nur ein paar Stunden abends waren, so hat es gut getan, die beiden zu sehen und mit Ihnen zu sprechen. Es ist so schön, wenn sie Geschichten erzählen, aus Zeiten, als beide noch jung waren. Zu erfahren, was sie alles erlebt und gesehen haben….

Sehen und erleben, ist das, wie mich der März hauptsächlich geprägt hat. Wir (mein Freund und ich) haben nämlich viel Zeit zum einen in unserem Garten verbracht und diesen ein wenig „Frühlingsfit“ gemacht. Zum anderen haben wir die Natur rund um unseren Wohnort erkundet. Ich hatte das Gefühl irgendwie in der Natur aufzugehen. Zu sehen, wie die Natur aus Ihrem Winterschlaf erwacht, hat in mir etwas aufgelöst. Etwas, dass ich nur schwer in Worte fassen kann.

See in Schutzgebiet

In den letzten Wochen habe ich viele Erkenntnisse über mich gewonnen. Mir sind Änderungen in mir, in meinem Denken und Fühlen bewusst geworden. Veränderungen, die ich glaube auf gewisse Art und Weise mit dem Minimalismus verbunden sind. Denn dadurch, dass ich weniger besitze und mich mit den Dingen beschäftige, die mir wichtig sind, habe ich die Zeit und Energie so etwas überhaupt erst wahr zu nehmen. Zusätzlich kam Anfang dieser Woche bei mir der Gedanke von „Neuanfang“ bzw. „frischer Start“ auf. Was das genau bedeutet, weiß ich noch nicht, aber ich glaube, dass mein Herz bereits weiß, wohin mich dieser Gedanke führen wird. Es ist keine Krise oder ähnliches vorausgegangen, ich habe einfach das Gefühl gerade aus einem Winterschlaf zu erwachen.

Update Beauty-und Hygieneinventur

Bei meiner Inventur hat sich nicht allzu viel getan. Das ist in Ordnung, da der Fokus nicht auf dem Aufbrauchen lag. Ende Februar hatte ich noch 29 Produkte in meiner Inventur der Beauty- und Hygieneprodukte, jetzt sind es 31. Das lag an folgenden zwei Situationen:

  1. In den letzten Monaten, in denen kein Friseurbesuch möglich war, habe ich mir selbst die Haare gefärbt. Bei dieser Haarfarbe ist auch immer gleich ein Tube Conditioner dabei. Diese habe ich in den letzten Jahren immer einer Freundin gegeben, die diese dann genutzt hat. Da ein Treffen aktuell nicht möglichst bzw. nur sehr umständlich, habe ich diese nun in eine Flasche umgefüllt, die dich direkt in die Dusche gestellt habe, um den Conditioner zu nutzen.
  2. Meine Hautärztin hat das festgestellt, was ich schon länger weiß, nämlich, dass ich extrem trockene haut habe, auch an den Händen. Daher hat sie mir eine Handcreme verschrieben, dabei hatte ich noch eine angefangen zuhause.

Was ich aufgebraucht habe:

Aufgebraucht im März

In den letzten Monaten war der Fokus nicht unbedingt darauf die Produkte zu reduzieren, jedoch spüre ich aktuell den Drang danach und deshalb wird das Aufbrauchen und Reduzieren für mich in den nächsten Wochen und Monaten wieder mehr ins Rampenlicht rücken.

In & Out

Ende Februar hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich zwei neue Sommerreifen benötige. Diese sind Anfang März geliefert worden. Im Gegensatz dazu habe ich wieder eine Bücherpaket mit fünf Büchern fertig gemacht, welches ich weg geschickt habe und ich musste ein Paar Socken entsorgen. Spektakuläres hat sich hier also nicht getan.

Minimalistischer Monatsrückblick März_aussortierte Bücher

Da auch mit dem März das erste Quartal zu Ende ging, habe ich auch mal geschaut, wie meine Bilanz über diesen Zeitraum aussieht. In den Hausstand eingezogen sind 6 Dinge und ausgezogen sind 18+ Dinge. Das Plus steht für die Hunderte von digitalen Fotos und Dokumenten, die ich gelöscht habe. Wenn du wissen möchtest, was diese Gegenstände im Einzelnen waren, dann kannst du dir hier mein Rückblick für den Januar anschauen und hier den für den Februar.

Ich würde sagen, dass die ersten drei Monate gut liefen. Bücher, die bei mir Monate und auch Jahre ungelesen „verstaubt“ sind, habe ich endlich gelesen. Durch die Renovierungen im Haus (Wohnbereich), die nun erstmal abgeschlossen sind, war auch gar nicht die Zeit und ich habe auch keine Lust und keine Motivation mir etwas zu kaufen. Mein Verhalten von früher (vor 2015), also das Frust- und Stressshopping sind für mich heute nicht mehr denkbar und dafür bin ich dankbar!

Ausblick auf den April

Du hast zu Beginn dieses Posts erfahren, dass sich im März viel in mir getan hat. Dinge, die nicht zu sehen sind, die jedoch eine große Wirkung haben. Auswirkungen auf mein Handeln, mein Denken, mein Fühlen. Ich möchte dies im April tiefer ergründen. Ich will versuchen zu verstehen, was der Gedanken an einen frischen Start, einen Neuanfang genau bedeutet und was mein Herz und meine Seele mir damit sagen wollen. Vielleicht gelingt mir das, vielleicht brauche es aber auch länger. Das ist für mich in Ordnung, denn es ist ein Weg, der sich mir gerade eröffnet. Wenn dir das jetzt vielleicht zu spirituell ist, dann ist das vollkommen in Ordnung. Ich wollte dich daran teilhaben lassen, wie ich fühle und denke, was in meinem Leben gerade passiert.

Vielleicht wird mir der Frühjahrsputz im April auf dieser Reise helfen, den ich auch dafür nutzen möchte, auszumisten und mich von altem Ballast zu befreien. Der April ist für mich immer der Monat des Frühjahrsputzes. So wie die Natur sich herausputzt, so möchte ich auch immer meine Wohnung heraus putzen und erwachen lassen nach vielen kalten und tristen Monaten.

Das bringt natürlich auch mit sich, dass ich Dinge, die ich nicht mehr brauche und nutze, die vielleicht sogar kaputt sind entsprechend weitergebe und notfalls entsorge. Dementsprechend kann ich mir vorstellen, dass in den nächsten Monaten viele Dinge unseren Hausstand verlassen werden. Neuanschaffungen sind im April auch nicht geplant.

Wie liefen bei dir die letzten drei Monate in Bezug auf die No Buy Challenge und/ oder den Minimalismus und das bewusste Leben? Gab es AHA Momente oder hattest du eher zu kämpfen?

 

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