Minimalismus Blues: 3 Tipps, wie du wieder auf den richtigen Weg kommst

Kennst du auch das Gefühl, dass du nicht weiterkommst mit dem Ausmisten? Oder kennst du das Gefühl wieder zurück in alle Muster zu fallen? Oder tust du es vielleicht sogar, ich sag nur „Shopping für die Seele“? Dann bist du vielleicht mitten im Minimalismus Blues.

Hast du vielleicht Selbstzweifel, ob der Weg, für den du dich entschieden hast, der richtige ist?

Auch ich hatte immer mal wieder das Gefühl zurück zu fallen in alte Muster und mir, wenn ich gestresst war, durch Shopping an und an etwas gutes tun zu können und so von meinem Weg abzukommen. Auch hatte ich im Laufe meiner minimalistischen Reise des Öfteren das Gefühl nicht voran zu kommen und habe mich gefragt, ob meine Entscheidung für ein minimalistisches Leben die richtige war. Ich bin immer wieder aus dem Minimalismus Blues, wie ich ihn nenne, herausgekommen und daher möchte ich dir heute meine Tipps und Tricks mitgeben, falls auch du dich gerade selbst ertappt hast.

1. Das WARUM ist essentiell

Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht weiter kommst oder, dass du zurück in alte Muster fällst, dann suche dir eine ruhigen Platz, an dem du ungestört bist. Nimm dir Zettel und Stift und lass deinen Gedanken freien Lauf. Nimm dir bewusst Zeit und reflektiere: Warum hast du dich für ein minimalistisches Leben entschieden? Was wolltest du dadurch in deinem Leben erreichen? Wie hast du dir dein Leben vorgestellt als Minimalist/ Minimalistin oder als Person mit weniger Zeug? Schreibe einfach alles auf, was dir einfällt, auch wenn du meinst, dass dieser Punkt im Moment eher unwichtig zu sein scheint.

Führe dir auch vor Augen, was du bereits alles in dieser Hinsicht erreicht hast und wie sich dein Leben seither positiv verändert hat. Notiere auch das auf deinen Zetteln. Natürlich kannst du das auch in ein Notizbuch oder auf dem Laptop schreiben. 

Wenn du fertig bist mit deinen Notizen, dann gehe in die Natur, trinke eine Tee oder Kaffee und denk an etwas anderes. Komm danach dann wieder zurück zu deinen Notizen und lese dir deine Notizen in Ruhe durch. Ich gehe davon aus, dass du, wenn du liest, was du bereits alles erreicht hast, nicht mehr an dir zweifelst. Denk daran, jeder noch so kleiner Schritt bringt dich voran.

Minimalismus Blues: sich fragen, warum man sich für ein minimalistisches  Leben entschieden hat, wie man sich ein minimalistisches Leben vorgestellt hat und sich vor Augen führen, was man schon alles erreicht hat
©Estherloveslife

2. Reflektiere deine Gefühle

Wenn du das Gefühl hast, in alte Muster zurück zu fallen, dann hilft es dir zusätzlich zu der ersten Aufgabe deine Gefühle zu notieren, die du hast, wenn du in alte Muster zurück fällst. Was fühlst du, wenn du meinst „ Shopping für die Seele“ betreiben zu wollen? Bist du gestresst? Bist du traurig? Höre und fühle in dich hinein. Hast du vielleicht das Gefühl nicht gut genug zu sein, nicht schick genug? Hinterfrage deine Gefühle. Oft ist es der Verstand, der uns einen Streich spielt. Wir sind nicht bei uns selbst, sondern im Außen und lassen uns von äußeren Gegebenheiten beeinflussen. 

Wenn ich spüre, dass ich aktuell vom Außen geleitet werde, dann hilft es mir zu meditieren. Das bezieht sich nicht nur auf den Minimalismus, sondern auf alle Aspekte im Leben. Durch die Meditation komme ich wieder zu mir, bin in mir, ruhe in mir.

3. Wieder ins Tun kommen nach dem Minimalismus Blues

Ich gehe davon aus, dass du wieder die Motivation hast, weiter zu machen, weiter deinen Weg zu gehen und dich vom Ballast des Lebens zu befreien.

Wenn du jetzt aber nicht sicher bist oder nichts weißt wie du wieder ins Tun, ins Umsetzen kommen kannst, dann habe ich folgenden Tipp für dich: Fang einfach an! Mach dir keine Gedanken darüber, wo und wie. Nimm die nächstbeste Aufgabe und lege los. Du solltest dir jetzt nicht unbedingt ein Mammutprojekt aufsetzen. Fang also eher mit etwas kleinem an.

Der Spruch „Fang an, bevor du bereit bist“ von Nina Schnitzenbaumer motiviert mich immer wieder. Wir denken, oft zu viel nach, statt einfach zu handeln. Wenn du also mit dem Ausmisten und Reduzieren nicht weiter kommst oder auch mit der Ordnung, dann fang einfach irgendwo an. Oft kommt mit dem Tun auch die Motivation mehr zu tun. Denke nicht an alle Aufgaben, die noch vor dir liegen, sondern konzentriere dich auf eine. 

Das bringt mich auch noch zu meinem Zusatztipp:

4. Nimm dir Zeit

Du weißt, welchen Weg du bisher gegangen bist und was du alles bereits geschafft hast in deinem Leben. Das hast du alles auch nicht von heute auf morgen geschafft. Die wenigstens von uns haben von heute auf morgen ihr Leben komplett umgestellt. So ist es auch mit dem Minimalismus und unseren Gewohnheiten. Ich bin ein Fan von nachhaltigem Minimalismus und nachhaltigen Ausmisten. Lieber lasse ich mir etwas mehr Zeit, doch dafür handle ich beständiger und falle nicht zurück in alte Muster. Sollte ich doch einmal das Gefühl haben dann gehe ich genauso vor, wie ich es dir oben geschildert habe. Über die Reise zu mir selbst kannst du gerne hier nochmal weiterlesen.

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