Minimalismus Inspiration Tag – 6 Fragen

Danke Miriam vom YouTube Kanal „yes to less“, die mich beim Minimalismus Inspiration Tag getaggt hat. Ich dachte mir, dass ich zusätzlich zu dem Video auch hier im Blog die Antworten zu den 6 Fragen niederschreibe. Also legen wir los

Minimalismus Inspiration Tag

Warum bist du Minimalistin oder willst es werden?

Meine Reise begann vor knapp drei Jahren. Damals fühlte ich mich gestresst und hatte das Gefühl Ballast auf meine Schultern zu tragen. Ich konnte mir damals nicht erklären, wo diese Gefühle herkamen. Wie das immer so ist mit dem Frühlingsputz, wollte ich nur sauber machen und ein wenig ausmisten. Ich habe dabei gemerkt, wie gut es mir tat Gegenstände auszumisten und wie der Ballast auf meinen Schultern geringer wurde. Ich bin viel mehr zu mir selbst geworden, habe mich selbst gefunden und bin durch den Prozess des Minimalisierens gewachsen.

Minimalismus Inspiration Tag- Weg zu mir selbst

Welcher Gegenstand oder welche Kategorie war am Schwersten auszumisten und wie hast du es überwunden?

Zuerst dachte ich, es wären die Erinnerungsstücke gewesen, die mir schwer gefallen sind. Doch im Laufe des Prozesses des Loslassens habe ich gemerkt, dass ich mich auch von Freundschaften trennen wollte und musste. Freundschaften, die mir nicht mehr gut getan haben. Freundschaften, die mich runter gezogen haben, weil sie negative Energie versprüht haben. Es ist nicht leicht, sich von Weggefährten zu trennen, aber es ist notwendig, um ein erfüllteres Leben zu führen.

Wie habe ich es überwunden? Bei den Erinnerungsstücken habe ich mir bewusst gemacht, dass ich diese Gegenstände nicht benötige, um mich an schöne Momente oder an Personen zu erinnern. Die Erinnerungen sind in mir drin und benötigen keinen Gegenstand, den ich nur alle Schaltjahre anschaue, um mich an etwas zu erinnern. Ich habe mich in die Momente, die ich erlebt habe, noch einmal versetzt und mit einigen Dingen dabei auch abgeschlossen.

Bei den Freundschaften, von denen ich mich getrennt habe, habe ich mich sehr oft gefragt, was mir diese Freundschaft bedeutet. Warum habe ich das Gefühl mich von diesen Personen trennen zu müssen? Hilft es darüber zu sprechen? Hat sich die Freundschaft im Laufe der Jahre verändert? Es ist doch öfters so, dass sich Personen in unterschiedliche Richtungen über die Jahre entwicklen. Ich bin dankbar für den Weg, den wir zusammen gegangen sind, denn diese Menschen haben dazu beigetragen, dass ich die Person bin, die ich heute bin. Wenn man merkt, dass es aber nicht mehr passt, dann sollte man auch los lassen können.

Wer oder was inspiriert dich, wenn du nicht weiterkommst?

Wenn ich ehrlich bin, gibt es da einige Menschen, die mich inspirieren. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe, dass mich etwas Materielles belastet, ich aber im ersten Moment gar nicht sagen kann, was es ist, dann schaue ich mir Videos von der lieben Francis (Francis goes Minimalist) an. Schon zu Beginn des Reduzierens war sie ein große Inspiration für mich und ist es auch immer noch.

Minimalismus Inspiration Tag- Austausch unter Menschen im Café

Zusätzlich dazu habe ich gemerkt, dass der Austausch mit Menschen mich inspiriert. Aus diesem Grund habe ich vor einem Jahr den Frankfurter Minimalismus Stammtisch gegründet. Ich habe den Austausch mit Gleichgesinnten gesucht. Auch wenn wir alle den gleichen Lebensstil haben, so haben wir doch verschiedene Ansichten und Herangehensweisen. Das finde ich jedes Mal aufs Neue interessant, denn auch ich lerne bei jedem Treffen etwas dazu. Z.B. habe ich bei unserem letzten Stammtisch viel über das Thema Feng Shui erfahren können und wie jemand über Feng Shui zum Minimalismus kam.

Wie minimalisierst du?

Mittlerweile ist es immer weniger, was ich zu minimalisieren habe. Es gibt so viele Methoden und Herangehensweisen, da kann jemand, der gerade erst am Anfang steht, oft überrumpelt werden. Ich habe einige davon ausprobiert. Sei es Marie Kondo, entrümpeln nach Feng Shui oder auch „normales“ minimalisieren von Raum zu Raum. Meinen größten Fortschritt hatte ich persönlich mit der KonMari Methode, auch wenn meine Wohnung zeitweise aussah, wie ein Schlachtfeld.

Mittlerweile minimalisiere ich wie folgt: Wenn ich etwas sehe, dass mich stört oder bei dem ich merke, dass es mich nicht erfüllt oder ich es nicht benutze, dann kommt es sofort weg. Bzw. gibt es eine Kiste, in die es kommt und dann spende ich diese in regelmäßigen Abständen.

Welche Vorteile hast du Dank des Minimalismus?

Der Minimalismus und ein minimalistisches Leben bringen meines Erachtens eine Menge von Vorteilen mit sich. Die Vorteile, die sich für mich  besonders hervorgetan haben sind, dass ich mehr Zeit habe für die Dinge im Leben, die mir wichtig sind. Ich bin viel entspannter und fröhlicher. Dadurch, dass ich nicht mehr so viel besitze, bin ich weniger gestresst, denn ich muss mich nicht mehr um so viel „Zeug kümmern“. Ich bin freier in allem, was ich tue. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich damit meine. Umziehen geht schnell, Putzen ist kein Akt mehr von Stunden, ich bin nicht mehr von den Meinungen anderer oder auch von Werbung abhängig. Verstehst du, was ich meine?

Minimalismus Inspiration Tag- Zeit für die wichtigen Dinge im Leben

Dein Tipp für alle, die minimalistischer leben wollen?

Macht dir keinen Stress. Setze dich nicht unter Druck. Jeder von uns hat klein angefangen und dann seinen Weg gefunden. Es geht nicht darum, einen Wettbewerb daraus zu machen, wer weniger besitzt, sondern darum, dass du freier sein sollst und nicht, dass du dich noch mehr unter Druck setzt. Minimalismus hilft dir, dich von von Ballast zu befreien. Er soll dir nicht noch mehr Ballast in Form von Gefühlen aufbürden.

Wenn du mal nicht weiter kommst, dann bleib entspannt. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dich mit anderen austauschen kann?

Deine Esther

Ein Gedanke zu „Minimalismus Inspiration Tag – 6 Fragen

  1. Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch psychisch krank wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es sollte lange Sabbatzeiten (u. a. für Berufsgeschädigte) anstatt Rentenzeiten geben (es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen (Hotelaufenthalte für Weiterqualifizierungen, Fernkurse, Fahrräder, Taxis usw.) führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (hohe Bevölkerungsdichte, nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Kirchengebäude, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (neue Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Nano-Akku hält über 300 Jahre, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im superbilligen 3-D-Druck-Haus (klein, einstöckig, Wandstärke 9 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich weiterzuentwickeln. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (ohne Lohnausgleich). Wenn die Menschen tatkräftig und klug sind, werden berufliche Probleme immer mehr – und zusätzlich beschleunigt – abnehmen.

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