Minimalistischer Monatsrückblick Januar 2021 inkl. No Buy Update

Etwas neues auf meinem Block und zwar ein minimalistischer Monatsrückblick inkl. einem Update zur No Buy Challenge..

Für 2021 habe ich mir vorgenommen, jeden Monat einen minimalistischen Monatsrückblick zu machen inklusive einem Update zu meiner No Buy Challenge. Ich glaube der Hauptgrund dafür ist einfach, dass ich mich selbst etwas mehr „kontrollieren“ möchte und auch für mich mehr reflektieren möchte.

Minimalistischer Monatsrückblick Januar 2021

Fangen wir, wie auch schon in den letzten Jahren mit einem kleinen Blick auf meine Beauty- und Hygieneprodukte an. Ich werde jedoch etwas ändern und ab sofort die Artikel nicht mehr einzeln auflisten. Ende Dezember hatte ich laut Inventur 33 Produkte. Davon sind jetzt noch 29 übrig geblieben. Ich habe ein paar Dinge (endlich) aufgebraucht, wie z.B. zwei Packungen Sonnencreme und auch Dinge nachgekauft, die leer waren, wie z.B. Seife. Diesen Bereich sehe ich separat von meiner In & Out Liste. Folgend die Dinge, die ich aufgebraucht habe. Auf dem Foto fehlt jedoch noch einmal Haarfarbe.

Minimalistischer Monatsrückblick_Aufgebraucht_Januar

In & Out

Zu einem minimalistischen Monatsrückblick gehört natürlich auch zu reflektieren, was ich neu angeschafft habe und was ausgemistet wurde. Dass ich eine In & Out Liste machen werde, hatte ich in meinem letzten Blogpost zur Low Buy/ No Buy Challenge ja bereits angekündigt. Bei den Dingen, die ich ausgemistet habe, zähle ich bzw. notiere ich nur die Dinge, die bereits das Haus verlassen haben.

Eingezogen sind bei mir im Januar das Tablets samt Zubehör, welches ich im Dezember bestellt hatte. Ich bin gerade dabei dieses nach meinen Bedürfnisse einzurichten und das alte Tablets entsprechend zu leeren bzw. die Daten zu sichern, so dass ich dieses dann verkaufen kann. Zusätzlich ist endlich ein zweiter Nachttisch eingezogen. Auf dem Wunschzettel standen eigentlich zwei Nachttische. Der Hintergrund dafür war, dass es lange Zeit das Modell des vorhandenen Nachttisches nicht mehr gab. Als hätte das Universum mich erhört, haben wir Anfang Januar das Modell bei einem Möbelhaus gefunden, die Chance genutzt und ihn entsprechend direkt bestellt.

Minimalistischer_Monatsrückblick_in_Tablet

Ausgezogen sind mehr Teile, als eingezogen… Zum Einen habe ich zu Beginn des Januars drei alte Bullet Journals an das Altpapier übergeben, genauso wie ganz viel Papier. In Vorbereitung auf die Steuererklärung und weil ich Anfang des Jahres sowieso immer meine Unterlagen durchschaue, konnte ich einen DIN A4 Ordner und etliche Papiere ausmisten. Weiterhin habe ich 5 Bücher an Rebuy gesendet, die ich nicht mehr lesen werden. Abschließend musste ich leider noch eine Alu- Trinkflasche entsorgen, da diese undicht war und auch noch angefangen hatte zu rosten.

Minmalistischer Monatsrückblick_Aussortiert_Bücher_Flasche

Minimalistischer Monatsrückblick_ausgemistet_OrdnerMinimalistischer Monatsrückblick_ausgemistet_Papiere

Was ist sonst noch passiert

Wir haben im Januar wieder mehr Fokus auf die Essensplanung gelegt und konnten somit einige unserer Vorräte aufbrauchen. Auch unseren Teevorrat konnte ich reduzieren. Interessanterweise entdecke ich gerade das Kochen für mich und probiere neue Gerichte aus bzw. versuche mich an Gerichten. Da ich oft nicht alle Zutaten zuhause habe und mir diese nicht zulegen möchte, versuche ich mit dem auszukommen, was wir da haben und ich muss sagen, es funktioniert super.

Weiterhin habe ich angefangen endlich die Notizbücher zu nutzen, die hier eine zeitlang ungenutzt in der Gegend herum lagen. Insgesamt hatte ich ja 9 Notizbücher, die teilweise genutzt waren bzw. auch noch ungenutzt. Kennst du das, wenn du ein schönes Notizbuch findest und kaufst und dann denkst, dass es „zu schön“ ist, um es zu nutzen? So ging es mir mit einigen der Notizbücher. Ich frage mich, warum ich sie dann überhaupt gekauft habe, wenn ich sie „zu schön“ finde, um sie zu nutzen?

Im letzten Jahr habe ich meine Aufgaben im Job digital geplant. Gegen Ende 2020 habe ich gemerkt, dass das aktuell für mich nicht (mehr) funktioniert. Also habe ich mir gedacht, dass ich versuchen könnte mir eine Art Bullet Journal für meinen Job zu machen und so meine Notizbücher zu nutzen. Ich habe damit direkt an meinem ersten Arbeitstag im Januar angefangen und möchte es aktuell nicht missen. Ich merke, dass ich doch eher der Typ bin, der sich Dinge aufschreiben muss, nicht digital, sondern analog! Auch habe ich aufgehört mir private Notizen auf Schmierzettel zu schreiben und schreibe sie stattdessen in ein anderes Notizbuch, dass ich aktuell nutze. So habe ich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn ich nutze endlich die Notizbücher, für das, wofür es sie gibt und ich vermeide ein Zettelchaos. ☺️

Fazit

Alles in allem war es ein guter Monat. Ganz nach dem Motto „Nutze, was du bereits besitzt“, habe ich letzten Monat den SuB (Stapel ungelesener Bücher) reduziert, eine Verwendung für meine Notizbücher gefunden und Vorräte aufgebraucht. Weiterhin habe ich mich auch an meine Regeln für die No Buy Challenge. Interessanterweise habe ich nicht nur einen Gegenstand von meinem Wunschzettel streichen können (Nachttisch), es kam auch nichts neues dazu an Wünschen.

Zum Thema „Wünsche“ habe ich auch noch eine interessante Erkenntnis aus dem Januar. Bei uns im Radio gibt es seit Monaten ein Gewinnspiel, bei dem man seine Wünsche einreichen kann und drei Mal am Tag werden dann Wünsche erfüllt. Ich habe dort einen Wunsch eingereicht, nämlich ein neues Dach für die Garage, da dieses an manchen Stellen undicht ist und komplett erneuert werden muss. Da man so viele Wünsche einreichen kann, wie man möchte (bis zu einem bestimmten Wert), habe ich darüber nachgedacht, ob es noch etwas gibt, was ich dort einreichen  kann bzw. möchte. Das Ergebnis meines Nachdenkens war… es gibt keinen weiteren Wunsch! Ja klar, könnte ich mir hier und da noch Dinge für die Renovierung wünschen, wie z.B. Silikon zum Ausspritzen, aber ansonsten brauche ich nichts und wünsche mir aktuell auch nichts. Die Dinge, die wir für die Renovierung benötigen, kann ich mir aber auch so kaufen. Diese Erkenntnis erfüllt mich mit Dankbarkeit. Mir wird von Tag zu Tag bewusster, in welch einer Fülle ich lebe und, dass ich bereits alles habe, was ich zum Leben benötige.

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