Produktivitätschallenge: Wie kann ich mich motivieren?

Kennst du auch diese Tage, an denen du die ganz viele To Do’s notiert hast, aber irgendwie das Problem hast diese abzuarbeiten? Kennst du das Gefühl, dass es dir schwer fällt dich selbst zu motivieren bzw. motiviert zu bleiben?Vielleicht kennst du es auch, dass man 1.000 Dinge findet, die wichtiger oder interessanter zu sein scheinen, als die Aufgaben, die eigentlich zu erledigen ist.

Motivation

Die Produktivitätschallenge läuft nur bereits seit ein paar Wochen und das kann bedeuten, dass langsam die Motivation nachlässt an den Aufgaben zu arbeiten. Diese Thematik betrifft nicht nur die Produktivitätschallenge, sondern alle Aspekte des Lebens, sei es, dass du nach ein paar Wochen des Ausmistens keine Motivation mehr hast oder diese langsam schwindet oder i Job oder auch, wenn du eine Projektarbeit an der Uni abgeben musst.

Ich denke du kennst diese Situationen und Momente. Wenn du dann vielleicht auf andere schaust, dann scheint es gewisse Personen zu geben, die irgendwie immer 100% motiviert wirken und du fragst dich vielleicht, wie die das machen. Glaub mir, auch diese Menschen sind nicht 24/7 das ganze Jahr motiviert. Auch diese Personen kennen Momente, in denen es an Motivation mangelt und sie sich nicht für etwas aufraffen können. Wenn du mir nicht glaubst, dann kannst du gerne bei diesen Personen nachfragen.

Falls du dich gerade genau in so einem Moment von null Motivation befindest, helfen dir vielleicht die folgenden Tipps und Tricks, die ich immer anwende, falls ich mal in diese Phasen komme.

8 Tipps und Tricks für mehr Motivation

  1. Erinnere dich an dein WARUM, also an dein Ziel oder deine Vision 

Dein Warum ist der Sinn, der hinter dem Steht, was du tust. Oft vergessen wir, wenn wir an etwas arbeiten, was unser Ziel ist, warum wir eine Aufgabe angegangen sind. manchmal ist es für uns auch nicht ersichtlich, was unser Warum, unser Ziel und unsere Vision ist.

Denke immer daran, dass es dein Leben ist. Meines Erachtens ist es wichtig Ziele, Träume und Visionen zu haben. Diese weisen uns den Weg, sie ergeben für uns einen Sinn bzw. erfüllen einen höheren Sinn. Du solltest dir daher dein WARUM immer wieder vor dein (geistiges) Auge führen.

  1. Setze dir Ziele und mache dir einen Plan

Wie bereits in meinem vorherigen Tipp geschrieben, es ist dein Leben und es sind deine Ziele. Unsere Ziele und Visionen weisen uns den weg. An der Erreichung dieser zu arbeiten, beflügelt uns. Wir wissen wofür wir etwas tun. Doch dafür müssen wir uns auch Ziele setzen und uns einen Plan machen, wie wir diese umsetzen wollen und können.

Das muss auch nichts großes sein, es können auch keine Aufgaben und Ziele sein, die dich weiterbringen. Wenn du nicht weißt, wie du dir diesen Plan machen kannst, dann empfehle ich dir noch einmal in meinem letzten Blogpost weiterzulesen, denn du hier findest.

  1. Trau dich auch an große Ziele

Es ist wichtig, dass wir nicht nur kleine Ziele angehen, sondern uns auch an die großen Ziele trauen. In dem wir versuchen diese zu erreichen, werden wir viel lernen und auch wachsen. Natürlich ist es erstmal etwas einschüchternd, wenn wir uns an die Umsetzung machen, doch wenn du das Große Ziel in kleine Teilziele herunter brichst, dann ist es einfacher und auch motivierender. Die Erreichung jedes Teilziels gibt dir dann immer wieder einen Motivationsschub.

  1. Stell dir das Erreichen des Ziels vor (Visualisierung)

Was mir auch oft hilft, ist es, mir die Erreichung des Ziels vorzustellen bzw. zu visualisieren. Dafür schließe ich die Augen und stelle mir vor meinem Inneren Auge die Erreichung des Ziels vor. Wo bin ich? Wie sieht es um mich herum aus? Wie fühle ich mich? Wer ist bei mir? Persönlich finde ich es wichtig, mich vor allem mit den Emotionen zu verbinden und diese zu spüren.

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, zwischen dem, was die Augen gerade wirklich sehen und das, was du dir vor deinem inneren Auge vorstellst.

  1. Gehe deine größte Herausforderung zuerst an: Es fühlt sich gut an, wenn du das hinter dir hast

Kennst du diese Tage, an denen du eine große und herausfordernde Aufgabe vor dir hast. Du willst diese Aufgabe nicht machen und schiebst alles andere vor, erledigst andere Aufgaben, doch die herausfordernde will sich einfach nicht von selbst erledigen. Immer ist sie in Gedanken bei dir.

Mein Tipps ist, gehe die größte Herausforderung des Tages als erstes an. Glaub mir, wenn du das hinter dir hast, dann erledigt sich der Rest von fast alleine und mit einer Art Leichtigkeit, die ich selten sonst erlebt habe.

  1. Belohne dich selbst

Es ist wichtig, dass wir uns für unsere Mühen auch belohnen. Früher als wir klein waren, haben uns unsere Eltern in den Arm genommen, wenn wir etwas „gut“ gemacht haben oder sie haben uns auf die Schulter geklopft. Wir haben dadurch Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Heute im Erwachsenenalter ist das leider nicht mehr so gegeben. Doch wir können uns selbst an die Hand nehmen. Wir können uns die Wertschätzung und Anerkennung für unsere Arbeit selbst geben. Dafür müssen wir uns nicht die Anerkennung im Außen hohlen, auch wenn diese ab und an wie Sahne auf der Seele ist.

Entspannung als Belohnung- Motivation

Du kannst dich also selbst belohnen für eine erledigte (ungeliebte) Aufgabe. Wie du dich belohnst, ist ganz dir überlassen. Hier mal ein paar IdeeN.

  • Wenn ich den Wochenputz gemacht habe, dann darf ich mich mit einem leckeren Eis auf den Balkon setzen und die Sonne genießen.
  • Wenn ich die Abschlussarbeit an der Uni abgegeben habe, gönne ich mir einen Urlaub
  • Wenn ich die Fenster geputzt habe, dann darf ich mir eine Folge meiner Lieblingsserie anschauen.
  1. Warte nicht auf Motivation

Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber warte nicht auf die Motivation, sondern fang einfach an. Oft kommt die Motivation mit der Arbeit. nehmen wir den Wochenputz. Ich habe da auch nicht immer Lust drauf, aber sobald ich einmal angefangen habe, bin ich im Fluss und kann es kaum erwarten weiter zu machen. Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt, die perfekte Gelegenheit, die perfekte Chance. Sie wird nicht kommen .

Wenn du merkst, dass sich trotzdem keine Motivation einschleicht, dann ist das auch in Ordnung. Du hast angefangen, du hast zumindest ein bisschen was gemacht. Dann ist heute einfach nicht dein Tag und es ist Zeit, dich mal auszuruhen.

Zu Beginn habe ich über Menschen gesprochen, die immer wirken, als während sie dauermotiviert. Genaus diese Menschen sind es, die einfach anfangen, auch wenn sie keine Lust haben oder ich motiviert sind. Das bringt mich auch zu meinem letzten Tipp für heute.

8. Bleib inspiriert

Das ist der Tipp, der neben Tipp 8 immer bei mir funktioniert. Wenn es mal nicht läuft und ich einen kleinen Tritt brauche, dann Hoel ich mir die Motivation im Außen, von Menschen, die mich inspirieren. Ich lese dann Zitate der Personen, schaue mir ein Video an oder höre der Person zu. Ich gebe dir mal ein Beispiel, damit du es dir besser vorstellen kannst. Sagen wir du bist am Ausmisten, oder einfach nur Ordnung zugute schauen, aber dich hat die Motivation verlassen. Wenn ich so einen Moment habe, dann schaue ich mir auf YouTube ein Ausmistvideo oder gar ein „Clean with me“- Video an und schon habe ich Lust und Motivation loszulegen.

Ich hoffe, dass dir die Tipps und Tricks helfen motiviert zu bleiben bzw. in die Motivation und die Umsetzung zu kommen.

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