Social Media – das Kokain unserer Gesellschaft?

Ich habe vor kurzem eine Podcastfolge von Brendon Burchard gehört, in dem genau dies die Aussage war: Social Media ist das Kokain unserer Gesellschaft.

Wow, diese Aussage musste ich erst mal ein paar Tage sacken lassen. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich diese Aussage und desto mehr stimme ich ihr zu.

In meinem letzten kleinen Blogpost habe ich dich gefragt, wofür du deine Zeit nutzt? Ich selber habe festgestellt, dass ich diese oft statt mit schönen Dingen, mit Social Media verplempere.

Zu Beginn der diversen Plattformen, dienten diese dazu, dass wir uns besser mit unseren Freunden vernetzen konnten. Freunde, die vielleicht weiter weg wohnen und zu denen es vielleicht etwas schwerer ist Kontakt zu halten aufgrund von z.B. Zeitverschiebung.

Im Laufe der Zeit hat sich Social Media verändert. Es ist mehr geworden und die Macher und Erfinder dieser Seiten wissen nur allzu gut, wie sie uns dort festhalten können.

Wenn wir früher die Plattformen aktiv genutzt haben, so nutzen viele von uns ( mich eingeschlossen) diese nur noch relativ. Wir reagieren auf Reize. Auch wenn wir gerade erst nachgeschaut haben, was es neues und er Welt gibt, spüren wir oft das unergründliche Verlangen doch nochmal nachzuschauen, was es neues gibt. Vielleicht haben wir ja was verpasst? Wir spüren wie wir innerlich unruhig werden, wenn wir nicht nachschauen, obwohl unser Inneres danach ruft. Wir befriedigen unser “Bedürfnis” und holen und daher einen kurzen Kick, fast oder vielleicht sogar vergleichbar wie bei Drogen.

Doch egal wie viel wir in Social Media scrollen, der Kick und dieses Wohlgefühl halten immer kürzer an. Wir haben immer öfters das Gefühl nachschauen zu müssen, was es neues gibt, was wir vielleicht verpasst haben könnten.

Ist Social Media also das Kokain unserer Gesellschaft? Was denkst du darüber?

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