Stress reduzieren im Alltag – 5 Tipps

Wir alle erleben Stress von Zeit zu Zeit. Das ist normal und das ist auch in Ordnung. Jedoch sollten das nicht ein Dauerzustand sein! Doch was tun, wenn der Stress zu viel wird bzw. wir das Gefühl haben, aus dem Hamsterrad nicht mehr herauszukommen. Ich teile heute fünf tIpps mit dir, die mir persönlich immer helfen, den Stress im Leben zu reduzieren.

5 Tipps und Stress im Alltag zu reduzieren

Was ist Stress und woher kommt er?

Stress empfindet jeder von uns unterschiedlich und wir alle haben unterschiedliche Stresselvels. Doch wo kommt der Stress her und was ist Stress eigentlich?

Stress=

erhöhte körperliche oder seelische Anspannung, Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann.

Stress kann von Außen kommen und von Innen. Stressfaktoren im Außen können sein:

  • Kollegen
  • Familie
  • Freunde
  • Gesellschaft

Gerade der Punkt Gesellschaft ist meines Erachtens ein wichtiger Punkt. Wir hören, wie wir zu sein haben, was wir tun sollen, was wir besitzen sollen, etc. Glaube das nicht. Du musst nicht x oder y besitzen oder dich so oder so verhalten. Wir müssen uns von den Meinungen anderer distanzieren.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die größten Stressfaktoren nicht aus dem Außen, sondern aus dem Innen kommen, also aus uns selbst. Doch was sind innere Stressigen?

  • Glaubenssätze
  • Einige Ansprüche
  • Gedanken
  • Perfektionismus

Zu dem Thema Ansprüche muss ich noch ein Wort verlieren. Prüfe mal, ob es sich bei deinen Ansprüchen an dich, sich wirklich um deine Ansprüche handelt, oder ob dies Ansprüche sind die du übernommen hast und die eigentlich aus dem Außen kommen.

Was können wir gegen Stress von Innen tun?

Mache eine Pause: 

Auch wenn du in stressigen Zeiten das Gefühl hast, dass du keine Zeit hast, eine Pause zu machen, dann ist es erst recht der richtige Zeitpunkt eine Pause einzulegen. Wir sind keine Roboter, die dauerhaft funktionieren. Unser Körper und unser Geist brauchen Zeit und Ruhe, um sich zu erholen und zu funktionieren. Finde heraus, was dir und deinem Körper gut tut. Mir persönlich hilft es

  • zu meditieren
  • mich zu bewegen, sei es in dem ich spazieren gehe oder Sport treibe

Manchmal reicht es für mich auch einfach aus mich ein paar Minuten von meinem Platz weg zu bewegen und achtsam zu atmen.

Lass es raus

Manchmal fühlt sich unser Kopf an, als wären wir vernebelt, weil so viel in uns vorgeht uns es so viel zu tun gibt, zumindest ist es das, was wir glauben. Was mir in solchen Situationen hilft, ist es einfach mal alles aufzuschreiben, was gerade in meinem Kopf ist. Seien es Erledigungen oder Geschenkideen, die in deinem Kopf herum schwirren. Das können auch Aufgaben sein, die noch erledigt werden müssen; Ideen, die ich habe oder andere Gedanken. ich schreibe dann alles auf, ohne zu bewerten und zu sortieren. Wichtig ist, dass alles aus meinem Kopf draußen ist und ich nicht immer im Kopf habe, dass ich dies und das noch erledigen muss. Ich habe es aufgeschrieben und kann es daher nicht vergessen Einfach alles raus schreiben und somit los lassen. Wenn du das macht, magst du vielleicht auch mal aufschreiben, welche Glaubenssätze du so hast, wie z.B.:

  • Alles muss man selber machen.
  • So wenig Zeit und so viel zu tun
  • Es muss perfekt sein!

Nimm dir dafür Zeit und setze dich nicht unter Druck. Es wird fließen.

Im nächsten Schritt kannst du dich fragen, was davon wirklich (jetzt) erledigt werden muss. Was kann auch später irgendwann erledigt werden? Was kann vielleicht jemand anderes erledigen? Du musst nicht immer alles selbst machen.

Du machst dir nun einen Plan für die Aufgaben, die jetzt erledigt werden müssen und delegierst alles was möglich ist. Es gibt immer Hilfe und Unterstützung. Wenn die Aufgaben zu groß für einmal sind, dann überlege dir, wie du sie in kleine Teilaufgaben herunterbrächten kannst und gehe die Teilaufgaben an. Das ist einfacher und reduziert den Stress. Es muss auch selten alles sofort erledigt werden und schon gar nicht “perfekt”.

Stress loslassen, von der Seele schreiben

Perfektionismus/ Ansprüche

Wo wir gerade bei perfekt sind…

Perfekt gibt es nicht! Was nach deiner Definition perfekt ist, ist für einen anderen Too much oder am Thema vorbei. Was ist der Grund für diesen Perfektionismus?

Wir schrauben die Ansprüche an uns oft viel zu hoch und meinen sonst, was wir alles schaffen und erreichen und das am Besten sofort. Lass uns mal einen Gang runter schalten. Wir vergessen, das Rom auch nicht in einem Tag erbaut wurde und dass unser Energielevel auch nicht immer gleich ist. Es gibt immer Tage, an denen wir nicht fit sind, sei es, weil wir in einem bestimmten Bereich in unserem Zyklus sind oder weil wir schlecht oder wenig geschlafen haben oder weil wir vielleicht kränklich sind.

Verbanne alle Ablenkungen 

Oft ist es bewusst oder unbewusst das Zeug um uns herum, was in ablenkt und auslaugt. Mich z.B. stresst es, wenn ich am Tag zu viel auf mein handy schaue, es laugt mich aus. Daher liegt das Handy oft, vor allem, wenn ich fokussiert arbeiten möchte, weit weg.

Auch Multitasking und Unordnung rund um mich herum lenken mich ab, laugen mich aus und ziehen Energie. Das wiederum stresst mich. Daher verbanne ich alle Ablenkungen, um im Hier und Jetzt zu sein und nicht abzuschweifen, zu prokrastinieren und dann gestresst zu sein.

Mach Ordnung

Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen: Unordnung stresst mich. Es gibt Tage da stört es mich bewusst nicht, weil mein Energielevel bereits gering ist. Doch die meiste Zeit stört es mich. Es stresst mich, wenn überall Sachen liegen, Aufgaben im Haushalt angefangen und nicht zu Ende gebracht sind. Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich überall Aufgaben, die noch zu erledigen sind. Mit der Zeit türmt es sich dann mehr und mehr auf. Daher ist es meines Erachtens wichtig, Ordnung zu halten. Kleine Aufgaben zu erledigen und Aufgaben im Haushalt abzuschließen. Wenn ich mich gestresst fühle, dann fange ich persönlich immer an zu putzen und Ordnung zu machen und sehr oft auch auszumisten. Ich fühle mich danach immer erfrischt und voller Energie. Das bedeutet nicht, dass du jetzt stundenlang in den Frühjahrsputz verfallen solltest. Ich nutze hier die Pomodoro Methode und stelle mir eine Wecker für 25 Minuten. In dieser Zeit versuche ich ein Zimmer oder einen Bereich aufzuräumen. In diesen 25 Minuten schaffe ich es immer eine oberflächliche Ordnung herzustellen, die meinen Kopf beruhigt. Geht es noch jemandem so?

Was machst du, wenn du das Gefühl hast, gestresst zu sein?

Falls du gerade akut unter Stress leidest, dann kann ich dir meinen Blogpost empfehlen “10 Dinge, was du bei akutem Stress tun kannst” oder schau gerne mal in meiner Blogreihe “FAIReinfache dein Leben” nach. Dort habe ich dir ganz viele Tipps da gelassen, wie du dein Leben faireinfachen kannst und Stress reduzieren kann.

2 Gedanken zu „Stress reduzieren im Alltag – 5 Tipps

  1. Liebe Esther,

    ich finde mich in diesen Zeilen wieder. Wenn ich mich nicht gut/ gestresst fühle, bin ich oft zu viel im Außen unterwegs und vergesse, mich um mich selbst zu kümmern.
    Das was ich dann brauche, ist Zeit für mich. Diese einzufordern und mir zuzugestehen ist nicht einfach, da ich viel für andere Menschen da bin.
    Wenn ich das Gefühl habe, alles nimmt überhand, räume ich auf. Lasse Dinge gehen, danach geht es mir besser. Ordnung im Außen hilft mir für Ordnung im Inneren.
    Liebe Grüße Julia

    1. Liebe Julia,

      das, was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Vor allem den Punkt des Aufräumens hilft mir oft, auch im Innen etwas Ordnung und Ruhe rein zu bekommen. Es hilft mir zusätzlich auch dabei mein Stresslevel zu senken.

      Liebe Grüße
      Esther

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